Silvesterknaller und Feuerwerke

Spaß mit bösen Folgen

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veröffentlicht: 28.12.2015

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Auch 2015/16 werden wieder rund 10 Millionen Euro in der Silvesternacht in die Luft geschossen. Sie schädigen Luft, Menschen, Tiere, Autos und Häuser.

Für viele Menschen gehört das Ballern zum Jahreswechsel. Es gilt, das neue Jahr gebührend willkommen zu heißen. Doch gibt es eine Reihe negativer Auswirkungen, die man sich bewusst machen sollte:

  1. Die Verletzungsgefahr ist hoch
  2. die Umwelt wird durch Schadstoffemissionen, Lärm und den Müll, der von den Feiernden hinterlassen wird, enorm belastet.
  3. Nicht zuletzt spotten die Bedingungen, unter denen Feuerwerkskörper produziert werden, jeder Beschreibung.

Augen, Ohren, Hände

Die Verletzungsgefahr darf nicht unterschätzt werden.Verbrennungen sind dabei oft noch die leichtesten Fälle für Mediziner. Immer wieder kommt es beim Hantieren mit Feuerwerkskörpern und Böllern zu schweren Augenverletzungen, Hörschäden und Verstümmelungen vor allem an Händen und Armen. Manch einer hat die Silvesterparty auch schon mit seinem Leben bezahlt.

Funken auf der Hornhaut

Ein Fünftel aller Verletzungen betrifft die Augen; meist sind es Schäden an Binde- oder Hornhaut durch Funken und Fremdkörper. Die Lärmbelastung kann Stressreaktionen des ganzen Organismus auslösen. Nicht selten kann es zu bleibenden Hörschäden kommen. Schallpegel von bis zu 160 dB können ein Knalltrauma oder Tinnitus verursachen.

Tiere flüchten

Auch die Tierwelt leidet unter Lärm und Lichteffekten. Vögel und andere Tiere werden in die Flucht getrieben. Sie verirren sich, sterben erschöpft oder prallen in der Dunkelheit gegen Scheiben und Wände.

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Kommentare

  • Silvesterknallerei - keine Knallkörper, Leuchtraketen etc in den unregelmentierten Privatverkauf
    von ElTorro am 03.01.2016 um 14:57
    Knallkörper, Leuchtraketen und ähnliche gefährliche und unsinnige Artikel haben in den Händen von nicht Fachleuten nichts verloren. Alle Jahre wieder immense Schäden an Häusern, Wald und Flur. Von den teilweise sehr schweren Schäden an Gliedern bzw. Augen der vermeintlichen "Feuerwerker" ganz zu schweigen. In Österreich dürfen Sie ohne Führerschein kein Kfz in Betrieb nehmen, warum glaubt mann für das abfeuern von Pyrotechnikartikeln keine Ausbildung zu benötigen? Die Kosten für körperliche bzw. materielle Schäden sind sicherlich nicht zu unterschätzen und nach Ansicht vieler Zeitgenossen sowieso von der Allgemeinheit zu tragen.
  • Zustimmung
    von Albrecht23 am 01.01.2016 um 15:33
    schliesse mich vollinhaltlich dem Vorschlag an - generelles Verbot, da ein Teil der österr. Bevölkerung den Satz "im Ortsgebiet verboten" , nicht versteht/verstehen will.
  • Silvesterknaller und Feuerwerke
    von Hubert Ringler am 29.12.2015 um 16:47
    Ich bin für ein Verkaufsverbot von Knallern und Feuerwerkskörpern an Privatpersonen wie in Frankreich. Dort gibt es zu Silvester in jeder Stadt ein Feuerwerk, welches von einem Pyrotechniker gezündet und von der Kommune bezahlt wird.
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