KONSUMENT.AT - Skigebiete im Vergleich - Familien können viel Geld sparen

Skigebiete im Vergleich

Abseits von Rekordjagden

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KONSUMENT 1/2017 veröffentlicht: 29.11.2016, aktualisiert: 24.02.2017

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Franz Hörl: "Jugend zum Skifahren bringen"

Eine bemerkenswerte Kehrtwende hat der Fachverbandsobmann der Seilbahnen Österreichs, Franz Hörl, vollzogen. Im Gegensatz zu früheren Aussagen hat er jüngst die Bedeutung kleiner Skigebiete hervorgehoben, "um die Jugend zum Skifahren zu bringen".  Mit dieser Marktübersicht wollen wir Ihnen die Möglichkeit geben, das Angebot kleinerer Skigebiete kennenzulernen.

Kleinere Skigebiete: Familien können sparen

Es lohnt sich, einmal ein kleineres Gebiet zu wählen. Eine mehrköpfige Familie kann da eine Menge Geld sparen. Die Preisunterschiede sind enorm, selbst bei Tageskarten. Ein Erwachsener zahlt in unserer Auswahl zwischen 15 und 53 Euro. Wobei für das preiswerte Angebot am Schneeberg gilt: Die 15 Euro sind ein Einheitspreis – auch für Kinder und Jugendliche. Bei guter Schneelage ist außer dem Schlepplift auch der Sessellift in Betrieb, die Pistenkilometer erhöhen sich auf 7, der Preis steigt auf 25 Euro. Nur ganz wenige Skigebiete messen die tatsächliche Pistenlänge in der Falllinie – meistens wird die Länge in geschwungenen Linien angegeben.

Weit über der Inflationsrate

Wie jedes Jahr wurden die Liftpreise auch heuer mehrheitlich angehoben. Im Durchschnitt beträgt die Teuerungsrate bei den Tageskarten für Erwachsene 1,95 Prozent. Das scheint nicht viel zu sein, liegt aber immer noch deutlich über der Inflationsrate – der Verbraucherpreisindex (VPI) stieg im Jahresabstand um 0,9 Prozent. Seit Beginn unserer Erhebungen in der Saison 2004/2005 erhöhte sich der Durchschnittspreis um fast 44 Prozent. In diesem Zeitraum stieg der Verbraucherpreisindex um 25 Prozent.

6-Tage-Skipässe: deutlich teurer

Wie üblich wurde bei den 6-Tage-Skipässen noch deutlicher zugelangt; hier muss ein Erwachsener heuer im Schnitt um 3,2 Prozent mehr zahlen als in der Vorjahressaison. Der langjährige Vergleich (seit 2004/2005) weist eine Steigerung von 52 Prozent auf, das ist mehr als das Doppelte des VPI.

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