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Skischuhe kaufen

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KONSUMENT 12/2015 veröffentlicht: 26.11.2015

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Nützliche Ausrüstung

Die richtigen Socken

Skisocken werden in verschiedenen Stärken angeboten und sollen bis zur Wade reichen (Stutzen). Vom Material her sind Wolle (Merinowolle) oder Kunstfaser zu bevorzugen. Baumwollsocken sind nicht empfehlenswert. Sie saugen die Feuchtigkeit auf und speichern sie. Der Socken fühlen sich dann feucht und kalt an. Zwei Paar Socken übereinander anzuziehen ist ebenfalls nicht empfehlenswert.

Gute Skisocken sind an bestimmten Stellen (Knöchel, Rist) zusätzlich verstärkt. Außerdem sind sie speziell für den rechten/linken Fuß geformt. Beim Kauf von Skisocken sollte wie beim Skischuh auf die richtige Größe geachtet werden. Die Socken dürfen nicht zu groß sein und keine dicken Nähte haben, da sich sonst Falten und in weiterer Folge Druckstellen oder Blasen bilden können.

Lange Unterhose

Die lange Skiunterhose sollte max. ¾ lang sein und oberhalb des Skischuhs enden, nicht bis in den Skischuh hineinreichen. Die Naht kann sonst Scheuerstellen verursachen. Damen sollten keine Strumpfhosen (etwa aus Nylon) tragen; diese verrutschen leicht und schützen überdies zu wenig vor Kälte.

Beheizbare Sohlen

Besonders kälteempfindliche Personen haben die Möglichkeit, auf beheizbare Wäsche zurückzugreifen: Skisocken, Handschuhe, Skiunterwäsche, Einlegesohlen. Bei den ersten beheizbaren Einlegesohlen bestand noch das Problem, dass die Sohlen flach waren. Mittlerweile gibt es bereits beheizbare Sohlen mit vorgeformtem Fußgewölbe. Das Prinzip ist recht einfach: In der Einlegesohle befinden sich Heizdrähte, die an einen Akku angeschlossen sind. Dieser wird außen am Skistiefel befestigt. Die Hersteller geben die Akkulaufzeit mit durchschnittlich etwa 3 bis 12 Stunden an, abhängig natürlich von der Außentemperatur, der Isolierung der Schale oder dem Empfinden des Trägers. Am besten kauft man ein Modell, bei dem sich Akkus einzeln nachkaufen lassen. Einlegesohlen gibt es in verschiedenen Größen und sie können in jeden Skischuh eingepasst werden.

Heiztaschen

Beheizbare Taschen trocknen und erwärmen den gesamten Skischuh. Bei sportlichen oder individuell angepassten Modellen (durch Schäumung des Innenschuhs oder Schalenverformung) erhöht sich dadurch der Komfort beim Einsteigen. In einer geräumigen Tasche lassen sich zusätzlich der Skihelm und die Handschuhe verstauen. Das bietet den Vorteil, dass man mit gewärmtem Equipment in den Tag startet. Es empfiehlt sich, darauf zu achten, dass die Heiztasche sowohl mit 12-Volt- wie auch 230-Volt-Stromanschluss ausgestattet ist.

Handwärmer

Für die Hände empfehlen sich an besonders kalten Tagen Wärmepads-/kissen, die aufgrund einer chemischen Reaktion Wärme entwickeln. Sie können in die Handschuhe gesteckt werden. Es gibt sie als Einmal-Handwärmer oder als regenerierbare Thermopads.
 

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