Staubsauger

Vorwerk vorn

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KONSUMENT 3/2013 veröffentlicht: 21.02.2013

Inhalt

Leserreaktionen

Teure Reparatur nicht nötig

Unlängst rief mich ein Freund an, dem ich einen Miele-Staubsauger mit „wireless“-Drehzahlregelung im Griff empfohlen hatte: Die Batterie im Griff war leer. Da er sich das Wechseln selbst nicht zutraute, wandte er sich an den Uhrmacher im Ort, der die Batterie wechselte und dabei den Batteriehalter zerbrach.

Nun, mein Freund ist ein Sir und belangte die Firma nicht, sondern erkundigte sich nach einer Lösung bei Miele. Die Antwort war niederschmetternd: Kostenpunkt ca. 400 € für die Elektronik (das Gerät hatte 399 € gekostet). Erst da wandte sich mein Freund an mich. Ich besichtigte die Angelegenheit, kaufte bei einem Elektronikhändler den exakt gleichen Batteriehalter um 1,49 €, tauschte ihn aus und seitdem funktioniert das Ding wieder einwandfrei.

Alfred Peischl
E-Mail
(aus KONSUMENT 7/2013)

Zur Ratenzahlung gedrängt

Meine Mutter (82), seit Jahrzehnten Vorwerk-Kundin, hat beim Vertreter von Vorwerk ein Ersatzteil gekauft. Eigentlich wollte sie dieses sofort und vollständig bezahlen, jedoch war das laut Vertreter nicht möglich: Sie müsse das über die Denzelbank in Ratenzahlung regeln, wobei ihr keine zusätzlichen Kosten entstünden.

Sie unterschrieb dann einen Kreditantrag für diese Bank, bestand auf nur 2 Ratenzahlungen und siehe da: Sie erhielt dann Zahlungsaufforderungen, die zwar ohne Zinsen berechnet wurden, aber sehr wohl Bearbeitungsgebühren (je 2 € pro Rate) vorsahen.

Erst durch meine Intervention hat der Vertreter persönlich(!) meiner Mutter diese Gebühren zurückerstattet und die Zahlung wurde in einer Rate durchgeführt. Ich finde es nicht in Ordnung, dass Menschen in Kredite gedrängt werden und ihnen durch die Gebühren noch zusätzliche Kosten entstehen!

Mag. Claudia Lanser
St. Johann/Tirol
(aus KONSUMENT 5/2013)

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43 Stimmen

Kommentare

  • Miele Elektrobürsten
    von REDAKTION am 21.05.2013 um 10:50
    Beim getesteten Miele Gerät haben Standarddüse und Elektrodüse den Teppichboden gleich gut gereinigt – die Elektrodüse war bei der Faseraufnahme vom Teppichboden besser, die Standarddüse bei der Staubaufnahme an Ecken und Kanten (Fußleisten). Beide Düsen erhielten das Urteil gut für Saugen (siehe Tabelle). Beim Bosch Staubsauger und bei Vorwerk hat die Elektrobürste den Teppich sehr gut gesaugt – deshalb die Aussage "meist deutlich sauberer". Eine Elektrobürste sollte man allerdings nur bei kurzflorigen, strapazfähigen Teppichen verwenden. Ihr Konsument-Redaktionsteam
  • Miele-Elektrobürsten
    von Mag Zirnig am 28.04.2013 um 17:48
    Bei Miele kommt der Strom für Elektrobürsten nicht unbedingt über ein angeklemmtes Kabel. Es gibt das Modell Premium 8000 mit 2.200 Watt, bei dem - wie bei Vorwerk - alles im Schlauch/Rohr unsichtbar integriert ist. Es kostet knapp 700 Euro. Vor zehn Jahren bot Miete diese Ausführung noch bei seinen Standardmodellen an wie z.B. beim Modell S456i, das bei mir zu Hause steht. Das Preis/Leistungsverhältnis hat sich also inzwischen verschlechtert. Abgesehen davon stellt sich die Frage, ob eine Miele-Elektrobürste überhaupt sinnvoll ist. Im Test-Artikel heißt es „die Elektrobürste des S-5781 saugt nicht besser als die Standarddüse“. Bei den Details zu den Elektrobürsten ist hingegen von der „ebenfalls guten Elektrobürste des S-5781“ die Rede und davon, dass man mit Elektrobürsten „Teppiche meist deutlich sauberer“ bekommt. Beides zugleich kann wohl nicht zutreffen.
  • AW: Preiswirrwarr
    von ET am 27.02.2013 um 09:46
    Beim Test ist keineswegs der günstigste Verkaufspreis angegeben. Schon bei Amazon ist der zweitgereihte Bosch-Sauger günstiger als in der Tabelle. Unter Geizhals ist eventuell ein noch günstigerer Anbieter zu finden. Bezüglich dem Heranziehens eines merklich teureren Gerätes zum Vergleich: genau das finde ich äußerst positiv, da ich dadurch wesentlich besser abschätzen kann, ob sich eine derart hohe Investition auf Grund der Testergebnisse denn überhaupt lohnt.
  • Preiswirrwarr
    von REDAKTION am 26.02.2013 um 16:43

    An fgrill: Das Preisband bei diesem Test ist tatsächlich breit. Das liegt vor allem daran, dass wir ein Gerät von Vorwerk, nach dem unsere Leser immer wieder fragen, ins Testfeld aufgenommen haben. Einen – wie Sie schreiben – Preiswirrwar, verursachen nicht wir, sondern die Hersteller, von denen auch unsere Preisangaben stammen. Sie beanstanden die viel zu knappe Handelsspanne im regulären Handel und kennen sich da offenbar aus: Wie hoch oder niedrig ist denn die Handelsspanne bei Staubsaugern, die zu den von uns genannten Preisen verkauft werden? Die Lautstärke der einzelnen Sauger haben wir in unserer online-Tabelle mit „++ = sehr leise, + = leise, ○ = duchschnittlich, – = laut, – – = sehr laut“ angegeben. Mit der von Ihnen geforderten physikalischen Maßeinheit können nur Experten etwas anfangen.

    Gekaufter Test? Nein, wir sind nicht korrupt, wenn Sie das gemeint hatten. Kaufen kann man unsere Tests nur in der Trafik oder als Abo.

    Ihr KONSUMENT-Team

  • Staubsauger
    von REDAKTION am 26.02.2013 um 16:41

    An edguttmann: Wir haben uns diesmal zwei Bosch-Geräte mit Staubbeutel angesehen. Das Gerät, auf das Sie sich beziehen, ist eines mit Staubbox und wurde im Frühjahr 2011 getestet (KONSUMENT 4/2011. Die von Ihnen zitierte Website hat übrigens keine Genehmigung, unsere bzw. die Testergebnisse der deutschen Stiftung Warentest zu veröffentlichen und verdient ihr Geld mit Verkaufspovisionen bei Amazon. Sie ist ein schönes Beispiel dafür, wie man mit vernachlässigbaren Kosten an der Arbeit anderer mitschneiden kann.

    Ihr KONSUMENT-Team

Bild: VKI