KONSUMENT.AT - Streaming: Tipps für mehr Sicherheit - Markt im Umbruch

Streaming: Tipps für mehr Sicherheit

Legale vs. illegale Angebote

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veröffentlicht: 09.06.2020

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Tipps zum sicheren Streamen, Beispiele für die häufigsten Methoden, mit denen Online-Gauner versuchen, Geld und private Informationen zu lukrieren sowie legale Portale.

Bild: MicroOne, naum/Shutterstock.com

Streaming bietet maximale Flexibilität, ist legal und im Abo relativ günstig. Ein spezielles Speichermedium ist nicht mehr erforderlich, die Daten werden bei "Video on demand" nur zwischengespeichert. Die auf den Plattformen verfügbaren Filme und Serien können beliebig oft und jederzeit abgerufen werden. Der Markt ist trotz enormer Zuwachsraten so riesig, dass er sogar einige Player mehr verträgt. Erst kürzlich sind Disney+ und Apple TV+ noch schnell in das digitale TV-Business eingestiegen. Wir haben die einzelnen Streaming-Plattformen miteinander verglichen .

Neben den bekannten Namen tummeln sich im Internet aber auch dubiose Anbieter, die ihre Inhalte unerlaubt und angeblich kostenlos anbieten. Wer glaubt, sich ein paar Euro sparen zu können, ist aber möglicherweise gerade in eine Abo-Falle um einen vielfachen Betrag getappt.

Legale versus illegale Angebote

Schnell die Suchmaschine befragt und mit ein paar unbedachten Klicks landet man auf Seiten, die Filme ohne Zustimmung des Urhebers bzw. Rechteinhabers anbieten. Auch auf YouTube landen immer wieder Videos ohne Genehmigung. Was vielen nicht bewusst ist: Bei der Frage, ob das bloße Ansehen eines illegalen Streams rechtliche Konsequenzen haben kann, handelt es sich teilweise noch um einen Graubereich. Das Umgehen von technischen Beschränkungen, etwa die Nutzung eines speziellen Proxyservers gegen Ländersperren, ist nicht erlaubt.

Die Marktführer

Wer sich bei den bekannten Anbietern Netflix, Sky, Maxdome, Amazon Prime Video, Disney+ oder Apple TV+ ein Abo nimmt, kann davon ausgehen, dass alle dort angebotenen Filme legal gestreamt werden. Die Unternehmen finanzieren sich durch Werbung, Abos, Einzelabruf oder Verleih und können damit die Lizenzgebühren, die sich aus den Urheberrechten der Künstler ergeben, bestreiten.

Die Qual der Wahl

In unseren Wohnzimmern geht es neuerdings sportlich zu: Marathons werden allerdings nicht gelaufen, sondern gestreamt. Binge-Watching, auf Deutsch Komaglotzen, ist nicht nur bei Jugendlichen eine überaus beliebte Freizeitbeschäftigung. Vorbei die Zeiten, als Filmabende mit Freunden aufwendig organisiert werden mussten. Dank Digitalisierung gibt es Lieblingsfilme und Serien für wenig Geld zum Downloaden oder Streamen. Netflix, Amazon & Co befinden sich daher nicht erst seit der Coronakrise auf Höhenflug.

Da die Nachfrage nach Serien und Filmen ständig steigt, wird neuerdings selber produziert. Dadurch bleibt das Angebot exklusiv und das Programm kann besser gesteuert werden.

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