KONSUMENT.AT - E-Lastenfahrräder: vergleichen und kaufen - Test 2021: Babboe, Butchers, e-family, e-kids, Nihola, Vogue

E-Lastenfahrräder: vergleichen und kaufen

Wer bremst, verliert

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KONSUMENT 11/2021 veröffentlicht: 14.10.2021

Inhalt

Wir haben fünf Cargo Bikes geprüft. Zwei sind gut. Eines dürfte aber gar nicht verkauft werden. Wer damit bremsen muss, ist womöglich schon verloren.

Lastenfahrrad auf einem Feldweg (Foto: ADAC)

Welches E-Lastenfahrrad ist das beste? Lesen Sie unseren Test

 

Sie finden folgende Lastenräder in unserer Testtabelle (Produktfinder)

  • Babboe - Go-E
  • Butchers & Bicycles - MK1-E Automatik
  • Chike - e-kids
  • Nihola - e-family
  • Vogue - Carry 3 

Die Testtabelle informiert Sie über:

PREIS

TESTURTEIL

AUSSTATTUNG

  • Lenkungstechnik
  • maximales Gesamtgewicht
  • Zuladung in kg
  • maximales Fahrergewicht
  • Leergewicht
  • Schaltung
  • Zahl der Gänge
  • Motor
  • Reichweite
  • Akku-Kapazität
  • Ladezeit

FAHREN

  • Fahren mit und ohne Motorunterstützung
  • Bedienelemente
  • Fahrkomfort
  • Fahrt in der Nacht und im Regen
  • Wendekreis

ANTRIEB UND MOTOR

  • Reichweite
  • Laden
  • HANDHABUNG UND KOMFORT
  • SICHERHEIT UND VERARBEITUNG
  • Kurvenstabilität
  • Flatterneigung/Laufruhe
  • Bremsen (Test am Prüfstand)
  • Bremsen (Praxis-Test)
  • Verarbeitung
  • Beleuchtung
  • Kinder-Rückhaltesystem
  • allgemeiner Schutz

SCHADSTOFFE

Hier unser Testbericht:


5 E-Lastenräder im Test

Der Trend zum Fahrrad ist ungebrochen, weil es doch viele Vorteile bietet. Wenn aber Größeres und Schwereres transportiert werden soll, dann stößt man mit einem gewöhnlichen Rad schnell an seine Grenzen. Daher werden auch Lastenfahrräder immer beliebter. Mit ihnen lassen sich ­locker große Supermarkt-Einkäufe oder kleine Kinder befördern.

Dreirädrige mit Elektro-Unterstützung

Es gibt diese Cargobikes in verschiedenen Ausführungen. Wir haben fünf dreirädrige Modelle mit elektrischer Unterstützung, bei denen sich mindestens zwei Kinder ­mitnehmen lassen, im Labor und in der ­Praxis getestet.

Auch wenn sich die Lastenräder im Test in manchen Punkten wie der Lenkung und dem Transportbehälter unterscheiden, gibt es doch einige Gemeinsamkeiten. Beginnen wir bei einem nicht unwesentlichen Punkt am Anfang der Benutzer-Lastenrad-Beziehung: beim Kaufpreis. Dieser ist in der ­Regel sehr hoch. Unsere Untersuchungs­objekte kosten zwischen 3.000 und 7.600 Euro!

Förderung von Gemeinde, Land, Bund

Nehmen Sie daher mögliche Zuschüsse von Gemeinde, Land oder Bund wie die der umweltfoerderung.at von bis zu 1.000 Euro in Anspruch. Eine zweite Gemeinsamkeit ist das Fahrverhalten. Es unterscheidet sich stark von dem eines Fahrrades. Vor allem beim Lenken. Kurvenfahren und Bremsen – mit teilweisem Aufschaukeln der beiden Vorderräder bei unebener Fahrbahn – müssen geübt werden.

Platz zum Wenden

Auch die Wendigkeit eines normalen Fahrrades darf bei einem Transportrad nicht erwartet werden. Man braucht ausreichend Platz, um mit diesen Gefährten umzudrehen. Bei den untersuchten Rädern liegt der Wendekreis zwischen knapp unter fünf Metern und fast sieben Metern. Die Fahrzeugbreite ist auf Radwegen auch nicht zu unterschätzen. Rechtlich gesehen dürfen Lastenräder bis 100 Zentimeter Breite auf Radwegen gefahren werden. Unser breitester Testkandidat (Butchers & Bicycles) misst 90 Zentimeter.

Hohes Gewicht, geringere Reichweite

Aufgrund des hohen Gewichtes (38 bis 71 Kilogramm Eigengewicht ohne Fahrer und Transportgut) liegt auch die Akku-Reichweite im Durchschnitt klar unter der von normalen E-Bikes.

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Bewertung

Wertung: 2 von 5 Sternen
9 Stimmen

Kommentare

  • AW: Andere Bauart
    von REDAKTION am 18.10.2021 um 15:19
    In naher Zukunft leider nicht.

    Ihr KONSUMENT-Team
  • Andere Bauart
    von ladisse am 18.10.2021 um 13:39
    Als älterer Mensch bin ich nicht so an der Mitnahme von Kindern interessiert. Mich sprechen Räder an, die vorne ein Rad und hinten zwei Räder 5 haben und hinten somit die Transportbox. Werden solche auch noch getestet?