KONSUMENT.AT - Mehl im Schadstofftest: Weizen, Dinkel, Buchweizen - Welches ist das beste im Test 2021: Lidl, Spar, Hofer, dm, Billa, Haindl, Bio

Mehl im Schadstofftest: Weizen, Dinkel, Buchweizen

Feine Sache

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KONSUMENT 11/2021 veröffentlicht: 20.10.2021, aktualisiert: 04.11.2021

Inhalt

Wir haben 28 Weizen-, Dinkel- und Buchweizenmehle hinsichtlich einer Belastung mit bakteriellen Toxinen und Schimmelpilzgiften untersucht. Das Ergebnis ist erfreulich.

Diese Mehle haben wir untersucht:

WEIZENMEHL

  • Alnatura Type 1050
  • dm Bio Vollkorn
  • Ein gutes Stück Heimat Vollkorn
  • Fini‘s Feinstes Vollkorn
  • Haindl Mühle Vollkorn
  • Ja! Natürlich Vollkorn
  • Natürlich für uns Vollkorn
  • Rosenfellner Mühle Brotmehl Typ 1600
  • Spar Natur Pur Vollkorn
  • Spielberger Mühle Typ 1050
  • Zurück zum Ursprung Vollkorn

DINKELMEHL

  • Alnatura Vollkorn
  • Der Hofveitl Vollmehl
  • dm Bio Vollkorn
  • Echt Bio! Vollkorn
  • Fini‘s Feinstes Type 700
  • Grottenhof Vollmehl
  • Haindl Mühle Vollkorn
  • Ja! Natürlich Vollkorn
  • Omas Backstube Vollkorn
  • Rosenfellner Mühle Urgetreide Brotmehl T 1700
  • Spar Natur Pur Vollkorn
  • Südsteirisches Weinland Mehl Vollkorn
  • Zurück zum Ursprung Vollkorn

BUCHWEIZENMEHL

  • Bauckhof Vollkorn
  • dm Bio Vollkorn
  • Haindl Mühle Gemahlen
  • Spar Natur Pur Vollkorn

Folgende Infos und Bewertungen finden Sie in unseren Test-Tabellen: Testurteil, Preis/kg, gekauft bei, Herkunft, Bio-Qualität ja/nein, MIKROBIOLOGIE, MYKOTOXINE

Nachfolgend unser Testbericht.


Test: Bakterien oder Schimmel?

Bei Mehl denken die meisten wohl in erster Linie an gemahlenes Getreide. Geht man nach dem Österreichischen Lebensmittelbuch, ist der Begriff jedoch deutlich weiter zu fassen. Demnach gelten etwa auch fein gemahlene Hülsenfrüchte oder Fisch als Mehl. Dem Ursprung des Wortes "Mehl" kommt dies wohl auch näher, denn es stammt vom Althochdeutschen "melo" ab, was so viel wie "zerriebenes oder gemah­lenes Pulver" bedeutet.

In unserem aktu­ellen Test, der in Kooperation mit der Arbeiterkammer Steiermark entstanden ist, haben wir insgesamt 28 Mehle in einem akkreditierten Labor auf Schimmelpilzgifte (Mykotoxine) sowie bestimmte Bakterien der Art Escherichia (E.) coli untersuchen lassen.

28 Mehle im Vergleich

Bei Letzteren konzentrierten wir uns auf E.-coli- Stämme, die sogenannte Verotoxine bilden. Diese Organismen werden auch als VTEC bezeichnet. Andere Belastungen, etwa mit Mineral­ölen, Glyphosat oder Pestiziden, werden in Mehl nur sehr selten nachgewiesen, ­deshalb haben wir auf derartige Unter­suchungen verzichtet.

Erfreuliches Test-Ergebnis

Unser Einkauf fand im August in der ­Steiermark in Reformhäusern, Mühlen, bei Ab-Hof-Automaten und in Supermärkten statt. Da Vollkornmehle aufgrund ihrer ­Inhaltstoffe zu bevorzugen sind, haben wir uns im Test auf derartige Produkte konzentriert. Die getestete Auswahl umfasst 23 Bio-Produkte und 5 aus konventio­nellem Anbau. Darunter befanden sich 11 Weizen- und 13 Dinkelmehle sowie – als glutenfreie Alternative – 4 Buchweizenmehle. Bis auf ein Produkt schnitten alle Mehle mit "sehr gut" bzw. "gut" ab.

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
9 Stimmen
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Kommentare

  • wieviele Myktotoxine
    von xylitol am 08.11.2021 um 16:00
    bei Testergebnis gut??? Keinerlei Angaben auffindbar!
  • Mehltest
    von Altlengbach am 22.10.2021 um 08:34
    Leider wurden dazu vorwiegend Vollkornmehle getestet, während hierzulande meistens Weizenmehl 480 und Roggenmehl 960 bzw. sog. Universalmehl (Mischung Weizen-Roggen 1:1) verwendet werden. Hoffentlich ist bei diesen Sorten das Ergebnis der Mikroorganismenbelastung ähnlich gering.