KONSUMENT-Test Nähmaschinen 2020 Bernina B 325 Bernette B 35 Brother Innovis F400 Carina Professional Gritzner Tipmatic 1035 DFT Janome 230 DC Pfaff Select 3.2 Singer Fashion Mate 3337 Overlock Brother 2104D Gritzner 788

Nähmaschinen

Gut eingefädelt

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KONSUMENT 5/2020 veröffentlicht: 08.04.2020

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Nähmaschinen müssen einfach zu bedienen sein; das ist nicht nur für Einsteiger wichtig. Viele Geräte zeigen ausgerechnet dabei Schwächen. Der Test ist in dieser Form nur online und nicht in der gedruckten KONSUMENT-Ausgabe erschienen.

KONSUMENT-Test Nähmaschinen (Foto: veryulissa_Shutterstock)

Ob Corona-Maske oder Kinderkleidung: unser Nähmaschinen-Test sagt Ihnen, welches Gerät das beste ist (Foto: veryulissa/Shutterstock)

Folgende Geräte finden Sie in unseren Testtabellen:

Nähmaschinen

  • Bernina - B 325
  • Bernina - Bernette B 35
  • Brother - Innov-is F400
  • Carina - Professional
  • Gritzner - Tipmatic 1035 DFT
  • Janome - 230 DC
  • Pfaff - Select 3.2
  • Singer - Fashion Mate 3337
  • Singer - One

Overlockmaschinen

  • Brother - 2104D
  • Gritzner - 788

Die Testtabellen informieren über Abmessungen, Gewicht, max. Stichlänge und Stichbreite, Stichzahl, Greifersystem, Einfädelhilfe, Knopflochautomatik, Dual-Transport, mitgelieferte Nähfüße, Geradstich, Nutzstiche, Blindstich, dicke Stoffe, Quernähte, Verschiebung von Stofflagen, Knopflöcher, Reißverschlüsse, Vernähen verschiedener Materialien, Versäubern von Kanten, Bedienungsanleitung, Nadel und Spule einsetzen sowie einfädeln, Rückwärtsnähen, Langsamnähen, Beleuchtung, Pflege und Wartung, Vibrationen und Geräusch, Belastungstest (50 Stunden), Verarbeitung. Lesen Sie hier unseren Testbericht:


Der große Bedarf an Corona-Schutzmasken hat die Nachfrage nach Nähmaschinen beflügelt, doch auch abseits davon liegt das Selbernähen wieder im Trend. Ratsam ist, mit etwas Unkompliziertem zu beginnen, und das gibt zugleich das Stichwort für den Kauf einer Nähmaschine: Sie sollte unbedingt leicht bedienbar sein.

Neun Nähmaschinen, zwei Overlocks

Die Stiftung Warentest hat dieses Kriterium in ihrem Test von neun Nähmaschinen mit berücksichtigt. Zusätzlich wurden beispielhaft zwei Overlockmodelle mitgetestet. Diese Spezialmaschinen können bestimmte Näharbeiten enorm beschleunigen. Sie sind aber kein Ersatz für herkömmliche Nähmaschinen und erfordern Übung.

Einfädelhilfe und Display

Fast alle der herkömmlichen Nähmaschinen zu Preisen von 250 bis 950 Euro verfügen über eine Einfädelhilfe, viele nähen Knopflöcher automatisch, was auf jeden Fall eine Arbeitserleichterung darstellt. Die Brother und einige andere Maschinen haben ein Display integriert. Auf diesem kann man die Sticharten, die Stichlänge und -breite einstellen. In der Praxis ist diese Lösung nicht zwingend notwendig, aber tendenziell erleichtert das Display die Arbeit etwas.

Jersey, Fleece, Kunstleder

Ob Jersey, Fleece, Kunstleder oder leichter Rockstoff – die meisten Nähmaschinen bewältigten Aufgaben wie Gerad- und Zickzackstiche oder das Kantenversäubern problemlos. Auch dickere Lagen Stoff waren keine Hürde. Schwierigkeiten hatten manche Geräte hingegen damit, Quernähte von Jeans zu übernähen – speziell Carina, Gritzner und Singer One. Ein besondere Herausforderung sind Reißverschlüsse, und das sieht man auch an den vielen durchschnittlichen Ergebnissen im hinteren Feld der Testtabelle.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Brother Innov-is F400, Bernina B 325, Janome 230 DC, Pfaff Select 3.2, Carina Professional, Bernina Bernette B 35, Gritzner Tipmatic 1035 DFT, Singer Fashion Mate 3337, Singer One, Gritzner 788, Brother 2104D

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Kommentare

  • Nähmaschinen-Test: Wartung, Nachhaltigkeit
    von Jost am 17.11.2020 um 08:49
    Bei heutigen Nähmaschinen ist auffällig, dass das Chassis, also das innere stabile "Skelett", meist nur mehr aus Kunststoff besteht und die Lager oft auch nur selbstschmierende Kunststofflager sind. Anfangs geht das sogar sehr gut, weil die Lager spielfrei sind. Aber bald sind sie ausgerieben und man kann die Maschine nur mehr entsorgen, weil eine Reparatur nicht möglich ist. Wenn sich der Kunststoff des Chassis mit der Zeit durch Alterung verzieht, erleidet die Maschine das gleiche Schicksal. Nachhaltigkeit ist hier eindeutig ein Fremdwort. Viele SelbstnäherInnen wären mit einer gebrauchten alten Maschine mit Chassis aus Stahl oder wenigstens Aluguss für wenig Geld, die von einem Nähmaschinenmechaniker serviert wurde, sehr viel besser und billiger bedient. Man muss in diesem Fall allerdings auf die vielen Zierstiche verzichten, mit denen heutige Maschinen locken.
    Ein Wort zu billigen Supermarkt-Maschinen, die als Sonderaktionen richtiggehend "rausgehauen" werden: diese Maschinen sind oft überhaupt nicht eingestellt und -man glaubt es kaum- völlig trocken, also an den wenigen schmierungsbedürftigen Stellen nicht geschmiert. Deren rascher Tod ist vorprogrammiert. Wer so eine Maschine hat, muss nicht verzweifeln: Wer damit noch nicht viel genäht hat, kann sie für wenig Geld retten: 80,-€ kostete die Wartung meiner Billig-Overlock-Maschine durch meinen Nähmaschinen-Mechaniker. Jetzt näht sie für meine wenigen Anforderungen ganz wunderbar.
    P.S.: Namen habe ich weggelassen, um Ihrer Policy zu entsprechen, kann Sie Ihnen aber gerne nachliefern.