KONSUMENT.AT - Schokolade-Nikolos - Schadstoffe sind vermeidbar

Schokolade-Nikolos

Süßes für den Nikolaus

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veröffentlicht: 28.11.2016, aktualisiert: 29.11.2016

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Vorsicht: Schadstoffe!

Unter MOAH versteht man aromatische, unter MOSH gesättigte Kohlenwasserstoffe. Die einen können krebserregende Substanzen enthalten, die anderen die Leber schädigen. Vor allem MOAH sind in Lebensmitteln unerwünscht, denn sie gelten als vermeidbar. Die gute Nachricht: Nur 3 von 15 Schoko-Nikolos waren mit MOAH belastet. Beim großen Rest gab es dagegen nichts zu meckern. Dieses Testergebnis ist ein schönes Beispiel dafür, dass MOAH in Schokolade kein unabwendbares Schicksal sind.

Drei Testverlierer

Wenig zu bekritteln gab es auch in Sachen MOSH. Auffällig sind hier nur die drei Testverlierer, die mit diesen Mineralölrückständen ebenfalls vergleichsweise stärker belastet waren. Im Klartext heißt das: Die Schoko-Nikolos von Douceur (Penny) und Hauswirth (in vielen Geschäften erhältich) lässt man beser im Regal stehen. Dasselbe gilt für den Weihnachtsmann(!) ohne Schokolinsen von Favorina (Lidl). Aber auch der Nikolo aus dem Fachgeschäft Witte Schokoladen, das teuerste Produkt im Test, taugt eher für den Krampus, weil er bei den Schadstoffen nur knapp an einem negativen Testurteil vorbeischrammte.

Volksschüler als Geschmackstester

Natürlich sind bei Schokolade die Schadstoffe nicht alles, erst recht nicht bei Schoko-Nikolos. Mindestens genauso wichtig ist, wie sie aussehen und schmecken. Verkosten durften neben Erwachsenen auch diesmal Kinder. Immerhin sind sie die wichtigste Zielgruppe für dieses Produkt. 24 Volksschüler traten deshalb zum Geschmackstest an und kürten ihre Favoriten: Aufs Siegerstockerl kamen die Nikolos von Ferrero/Kinderschokolade und Smarties sowie der Weihnachtsmann mit Schokolinsen von Favorina (Lidl).

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