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Akkustaubsauger steht auf Teppich vor weißem Kasten, dahinter eine Zimmerpflanz im Korbübertopf
Kabel- vs. Akkustaubsauger. Bild: lev.studio/Shutterstock.com

Akku- und Bodenstaubsauger - Freiheit versus Ausdauer

Geräte ohne und mit Kabel im direkten ­Vergleich. Abhängig vom Einsatz­bereich hat jede Ausführung Stärken und Schwächen.

Bild: Peter-Kotoff / shutterstock.com

Diese Akku- und Bodenstaubsauger finden Sie in unserem Vergleich:

BODENSTAUBSAUGER MIT BEUTEL

  • AEG VX82-1-ALR
  • Grundig VCC 5850 A
  • Hoover TX63SE 011 Telios Extra

BODENSTAUBSAUGER OHNE BEUTEL

  • Bosch BGC41X36
  • Fakir Filter Pro
  • Kärcher DS 6 Premium
  • Philips XB9154/09
  • Rowenta RO7274

HANDSTAUBSAUGER MIT BEUTEL

  • Vorwerk Kobold VK200 Handstaubsauger

AKKUSTAUBSAUGER

  • Bosch BSS81POW1
  • Dyson V11 SV17
  • Black + Decker BHFEV 362D
  • Fakir Starky Premium HSA 800
  • Hoover HF522NPW
  • Kärcher VC 5 Cordless Premium
  • Miele Triflex HX1 Pro
  • Philips FC6725/01
  • Rowenta RH9172WO
  • Xiaomi Dreame V10

Unsere Testtabelle informiert über: Ausstattung (Leistung, Gewicht, Aktionsradius, nutzbares Volumen des Staubbehälters, Elektrobürste, Düsen), Saugen (Teppich, Hartboden, Grobgutaufnahme, Ritzen, Ecken und Kanten, Faseraufnahme, Tierhaaraufnahme), Handhabung, Umwelteigenschaften (Staubrückhaltevermögen, Geräusch, Stromverbrauch), Haltbarkeit, Sicherheit, Schadstoffe, ... - Lesen Sie nachfolgend unseren Testbericht.


Kabellose Sauger haben aufgeholt

Noch in unserem Test von 2019 konnten wir Akkustaubsauger nicht guten Gewissens als Alternative zum Bodenstaubsauger empfehlen, sondern bestenfalls als Zweitgerät für zwischendurch. Zwei Gerätegenerationen später ­haben die Kabellosen deutlich aufgeholt, sodass eine direkte Gegenüberstellung erstmals spannende Ergebnisse liefert und die Karten neu mischt.

19 Staubsauger im Test

Die Stiftung Warentest ließ acht Boden­staubsauger (drei mit, fünf ohne Beutel) plus einen Handstaubsauger (mit Beutel) gegen zehn Akkumodelle antreten. Die ­dabei angelegten Prüfkriterien waren weitgehend vergleichbar, nicht zuletzt die Saug­ergebnisse betreffend. Einige Unterschiede sind natürlich bauformbedingt ­gegeben. So lassen sich nur Akkugeräte zum Kleinsauger umbauen, und zwangsläufig fließt auch nur bei ihnen die Bewertung des Akkus ins Gesamturteil mit ein.

Große Unterschiede bei den Akku-Saugern

Beim Blick in die Test-Tabellen fällt auf, dass es unter den Bodenstaubsaugern ausschließlich gute und durchschnittliche Ergebnisse gibt, während die Ergebnisse bei den Akku­saugern sehr durchwachsen sind. Das hat vor allem mit den Saugeigenschaften und/oder dem Staubrückhaltevermögen zu tun. ­

Zwei Akkumodelle erreichten aber Spitzenplätze, einer davon erzielte beim Prüfpunkt "Saugen" sogar das beste Test-Resultat. 

Was sind nun aber die ausschlaggebenden Auswahlkriterien? Wir haben auf der nächsten Seite die wichtigsten Argumente für die Entscheidung zwischen kabelgebunden und kabellos zusammengestellt.

Ausdauer, Tierhaare, Polstermöbel, ...

Akkusauger: Bosch und Dyson

Mit dem Bosch ­BSS81POW1 und dem Dyson V11 SV17 konnten sich zwei ­Akkumodelle an der Spitze platzieren, die den Vergleich mit den kabelgebundenen Saugern nicht scheuen müssen.

Mehr noch: ­Dyson ist nicht nur auf Teppichboden der eindeutige Gewinner, sondern liefert auch insgesamt das beste Saugergebnis im Test.

Ausdauer

Möglicherweise das schlagende Argument. Selbst die Testsieger unter den Akkusaugern (Bosch und Dyson) müssen bei voller Leistung nach 14 bis 16 Minuten für mehrere Stunden zurück an die Steckdose. Einen Zweitakku liefert nur der Drittgereihte von Miele standardmäßig mit. Für intensiven Einsatz oder große Flächen sind daher Sauger mit Kabel die erste Wahl.

Gründlichkeit

Ob Teppich, Hartboden oder Ritzen – unabhängig davon, ob sie mit oder ohne Kabel arbeiten, schneiden die besten Sauger hier gut oder sehr gut ab. Gemeinsam ist ihnen allerdings auch, dass sie in den Ecken und an den Kanten Staub liegen lassen. Hier hilft dann nur, diese Stellen ohne Düse direkt mit dem Rohr zu saugen.

Polstermöbel

Dank spezieller Polsterdüse (oder einer anderen dafür tauglichen Kleindüse) ist das Saugen von Couch und Fauteuil für keines der getesteten Geräte eine unlösbare Aufgabe. Beim Rowenta-Akkusauger fehlt ein solches Zubehör allerdings gänzlich.

Tierhaare

Hunde- und Katzenbesitzer wissen ein Lied davon zu singen, dass Tierhaare sich aus Teppichen nur sehr schwer wieder herauslösen lassen. Von Vorteil sind hier Sauger mit Elektrodüsen und rotierenden Bürsten. Akkusauger sind damit in der Regel von Haus aus ausgestattet. Die guten unter ihnen kommen mit Tierhaaren gut zurecht; bei den kabelgebundenen Modellen gelingt dies nur dem Handstaubsauger Kobold VK200 von Vorwerk, der ebenfalls mit einer Elektrobürste ausgerüstet ist.

Stufen saugen

Wendig, leicht, kabellos – in Stiegenhäusern sind Akkusauger definitiv im Vorteil. Die klassischen Bodenstaubsauger sind eher schwergewichtig, stehen auf Stufen oft wackelig oder sind dort entsprechend schwierig zu manövrieren.

Flexibilität

Akkusauger sind bei Bedarf rasch zur Hand, rund ums Haus einsetzbar und lassen sich meist auch zum handlichen Kleinsauger umbauen. Die Laufzeit setzt der Flexibilität allerdings Grenzen. Weitere Voraussetzung: Der Akku muss geladen sein.

Staubrückhaltevermögen

Dieser Punkt führte bei einigen Akkusaugern zur Abwertung, während die besten von ihnen mit den Bodenstaubsaugern mithalten können. Für Hausstauballergiker empfehlen sich Modelle mit Beutel, weil beim Entleeren der Staubboxen relativ viel Schmutz aufgewirbelt wird. Bei den Akkusaugern sind Beutel allerdings kaum verbreitet. Der Kärcher-Sauger (mit Kabel) bindet den Staub in seiner Box mit Wasser. Das Entleeren ist jedoch unhygienisch.

Lautstärke

Empfindliche Ohren haben mit Akkusaugern keine Freude. Viele Modelle sind auf Teppich- und Hartboden unangenehm laut. Leisere Geräte, die trotzdem gut saugen, findet man derzeit nur unter den Bodenstaubsaugern.

Produktfinder: Bodenstaubsauger

Bodenstaubsauger mit Beutel oder Box im Vergleich.

Testtabelle: Akkustaubsauger

Akkus

Jeder Akku verliert nach oftmaligem Laden und Entladen an Kapazität.

Bei den Modellen von Dyson und Xiaomi verkürzte sich die Laufzeit nach insgesamt 70 Betriebsstunden sogar um mehr als 20 Prozent.

Sinnvoll ist es, wenn man den Akku auf einfache Weise selbst tauschen kann und keinen Fachbetrieb dafür aufsuchen muss. Nur dann kann man auch die Anschaffung eines Zweitakkus erwägen, den man geladen bereitliegen hat, um die Saugzeit zu verdoppeln.

Bei Miele wird ein zweiter Akku mitgeliefert. Das Bosch-Modell verfügt als Einziges über einen Systemakku, der auch in diversen Werkzeugen einsetzbar ist. 

Testkriterien

In dem von der Stiftung Warentest durchgeführten Test waren acht Bodenstaubsauger (drei mit, fünf ohne Beutel) plus ein Handstaubsauger (mit Beutel). Diese acht Modelle mit Kabel traten im Vergleich gegen zehn Handstaubsauger mit Akku an.

Gewichtung

Das KONSUMENT-Testurteil setzt sich aus den Gruppenurteilen zusammen. Die Gruppenurteile ergeben sich aus mehreren Einzelurteilen. Je bedeutender ein Gruppenurteil für das Produkt, desto höher ist die Gewichtung im KONSUMENT-Testurteil. Die Gewichtungen für die Gruppenurteile betragen:

Staubsauger mit Kabel

  • Saugen 45 %
  • Handhabung 30 %
  • Umwelteigenschaften 15 %
  • Haltbarkeit 10 %
  • Schadstoffe 0 %
  • Sicherheit 0 %

Handstaubsauger mit Akku

  • Saugen 40 %
  • Akku 5 %
  • Handhabung 30 %
  • Umwelteigenschaften 15 %
  • Haltbarkeit 10 %
  • Schadstoffe 0 %
  • Sicherheit 0 %

Abwertungen

Abwertungen sorgen dafür, dass sich Produktmängel verstärkt auf das KONSUMENT-Testurteil auswirken. Wichtig sind Abwertungen immer dann, wenn die rein rechnerische Bewertung den Mangel nicht ausreichend deutlich macht. Folgende Abwertungen wurden angewendet.

Saugen. War Saugen durchschnittlich oder schlechter, konnte das KONSUMENT-Testurteil nicht besser sein. Das Urteil Saugen konnte maximal eine Note besser sein als die Reinigungswirkung auf Teppich, Hartboden oder Ritzen und maximal zwei Noten besser als die Faseraufnahme von Teppich und Polstern und die Tierhaaraufnahme von Teppich.

Akku. Bei nicht zufriedenstellender Bewertung des Akkus wurde das KONSUMENT-Testurteil um eine Note abgewertet.

Umwelteigenschaften. Waren die Umwelteigenschaften weniger zufriedenstellend, werteten die Tester das KONSUMENT-Testurteil um eine halbe Note, waren sie nicht zufriedenstellend um eine Note ab. Waren die Einzelurteile Staubrückhaltevermögen oder Schadstoffe weniger zufriedenstellend oder schlechter, konnte auch das Gruppenurteil Umwelteigenschaften nicht besser sein. War der Stromverbrauch weniger zufriedenstellend, konnten die Umwelteigenschaften nur eine Note besser sein. War das Geräusch auf Teppichboden weniger zufriedenstellend oder nicht zufriedenstellend, konnten die Umwelteigenschaften maximal eine Note besser sein. War das Geräusch auf Hartboden weniger zufriedenstellend oder nicht zufriedenstellend, konnten die Umwelteigenschaften maximal zwei Noten besser sein.

Schadstoffe. Waren Schadstoffe weniger zufriedenstellend, konnte das KONSUMENT-Testurteil nicht besser sein.

Haltbarkeit. War die Haltbarkeit weniger zufriedenstellend, lautete das KONSUMENT-Testurteil ebenfalls weniger zufriedenstellend. War die Haltbarkeit weniger zufriedenstellend, konnte das KONSUMENT-Testurteil nur eine Note besser sein. War das Einzelurteil Motordauerprüfung durchschnittlich oder schlechter oder die Stoß- und Fallprüfung durchschnittlich oder schlechter, konnte das Gruppenurteil Haltbarkeit nicht besser sein.

Sicherheit. War die Sicherheit weniger zufriedenstellend, konnte das KONSUMENT-Testurteil maximal eine halbe Note besser sein.

Saugen (45 % – Staubsauger mit Kabel)

Staubaufnahme. Die Testexperten messen die Staubaufnahme der Staubsauger in Anlehnung an die Norm EN 60312, seit 2016 an Norm EN 60312-1. Damit alle Prüflinge die gleichen Bedingungen haben, ist selbst der Staub genormt. Die Prüfungen auf Wilton-Teppichboden (Veloursteppich) erfolgen bei maximaler Saugleistung zuerst mit neuen Staubbeuteln beziehungsweise leeren Staubboxen, danach mit teil- und vollgefüllten Beladungen mit DMT8-Staub. Dabei handelt es sich um einen synthetischen Staubsaugerprüfstaub, der von seiner Charakteristik her realem Hausstaub entspricht.

Die Staubbeladungen „leer“, „teilgefüllt“ und „vollgefüllt“ werden für jedes Gerät folgendermaßen ermittelt: Der Staubbeutel (Box) wird so lange in kleinen Schritten beladen, bis ein Unterdruck von 60 % des maximalen Unterdruckwerts erreicht ist. Von dieser Staubmenge entsprechen 40 % der teilgefüllten Beladung und 80 % der vollgefüllten Beladung.

Zusätzlich messen die Tester die Staubaufnahme bei einer Schiebekraft von 30 Newton. Das entspricht in etwa der Kraft, die ein Erwachsener beim Staubsaugen akzeptabel findet. Für diese Prüfung saugen die Staubsauger mit leerem Staubbeutel beziehungsweise Behälter. Die Tester regeln die Saugleistung der Staubsauger so weit herunter, dass sich die Düsen mit maximal 30 Newton schieben lassen. Jeder Staubsauger läuft in dieser Prüfung also mit einer individuell eingestellten Saugleistung.

Die Tester beziehen alle Staubaufnahmeergebnisse vom Wilton-Teppichboden auf die Saugergebnisse eines Referenzsaugers. Beim Saugen auf Dura Cord Teppichboden (Dura Stratos; Schlingenware), glattem Hartboden sowie aus Ritzen, Ecken und an Kanten (Fußleisten) wie auch bei der Grobgutaufnahme sind die Beutel und Boxen immer teilgefüllt.

Faseraufnahme. Die Tester saugen die ebenfalls genormten Fasern von von Teppichboden und Polstern mit einer teilgefüllten Beladung.

Grobgutaufnahme von Hartboden in Anlehnung an EN 60312–1 Abschnitt 5.1 bei teilgefüllter Beladung. Aufgesaugt wird eine Mischung aus gleichen Massenanteilen von Reis und Linsen.

Die Tierhaaraufnahme von Teppichboden erfolgt in Anlehnung an EN 60312–1 Abschnitt 5.5.2 bei teilgefüllter Beladung. Aufgesaugt wird eine homogene Mischung aus Hunde- und Katzenhaaren unterschiedlicher Rassen.

Saugen (40 % – Akku-Staubsauger)

Staubaufnahme. Prüfungen wie kabelgebundene Geräte mit folgenden Ausnahmen: Zusätzliche Prüfungen werden mit minimaler Leistungseinstellung und ohne Beladung auf Teppich Wilton, Hartboden und Ritze durchgeführt.

Akku (5 % – Akku-Staubsauger)

Bewertet wurden die Laufzeiten und Ladezeiten der Akkus. Bewertung der Wechselbarkeit der Akkus.

Handhabung (30 %)

Fünf Personen (Nutzer*innen und Fachleute) machen den Alltagtest: Sie beurteilen die Bedienungsanleitung, Auf- und Abbau der Geräte sowie Griffe, Schalter, Anzeigen und Aufbewahrung sowie das Tragen der Geräte. Weitere Prüfpunkte: Wie gut lassen sich Teppich- und Hartboden, Treppen und Polster saugen, Düsen reinigen, Staubbeutel und Filter wechseln oder die Staubbox entleeren. Auch bewerten die Testerinnen und Tester, wie gut die Düsen auf Wilton-Teppichboden gleiten und sich lenken lassen (Manövrierbarkeit). Die Schiebekraft wird bei maximaler Saugleistung beurteilt, die Manövrierbarkeit bei reduzierter Saugleistung (30 Newton). Auf Hartboden saugen die Nutzer*innen immer mit maximaler Saug­leistung. Bewertet wird das Saugen von Semmelbröseln vom Teppichboden und das Saugen von Kaffeepulver vom Hartboden.

Handhabung (30 % – Akku-Staubsauger)

Bewertet wird die Handlichkeit beim Saugen mit dem Tischsauger. Das Abstellen in der Ladestation gehört unter anderem zur Prüfung „Täglicher Betrieb“.

Umwelteigenschaften (15 %)

Staubrückhaltevermögen. Die Tester vergleichen den Feinstaubgehalt in der Zu- und Abluft als Abscheidegrad. Je mehr Staub im Filter zurückbleibt, desto höher der Abscheidegrad, desto besser.

Es wird auf Grundlage der Abscheidegradmessungen der logarithmische Durchlassgrad ermittelt und bewertet.

Geräusch. Die Experten ermitteln die Schallleistung in Anlehnung an die Norm EN 60704-2-1. Dabei muss das Gerät mit maximaler Leistung auf Teppichboden und auf Hartboden saugen.

Stromverbrauch. Die Tester ermitteln während der Staubaufnahmeprüfung (s.o.) auch, wie viel Strom (elektrische Energie) der Staubsauger beim Saugen auf Wilton-Teppichboden und Hartboden verbraucht. Das Ergebnis bezieht sich auf zehn Quadratmeter.

Schadstoffe. Die Tester suchen nach PAK in Anlehnung an die Vorgaben des ZEK 01.4-08 in Griffen, Kabel, Schlauch, Stecker, seit 2016 PAK in Griffen angelehnt an AfPS GS 2014:01 PAK. Prüfung auf bestimmte Phthalate in Weichkunststoffen von Griffen nach Extraktion und Analyse mit GC/MS. Seit 5/2016 bilden Schadstoffe eine eigene Gruppe.

Schadstoffe 0 %

Es werden die Griffe oder andere länger berührte Teile auf den Gehalt an polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) in Anlehnung an die GS-Spezifikation Prüfung und Bewertung von PAK bei der Zuerkennung des GS-Zeichens vom 4. August 2014 untersucht. Es werden die dort genannten 18 PAK sowie weitere PAK (z.B. Dibenzopyrene) bestimmt. Weiters werden die Griffe auf den Gehalt an Phthalatweichmachern untersucht (nach Extraktion Analyse mit GC/MS).

Haltbarkeit 10 %

Die Motordauerprüfung läuft bei Staubsaugern mit Netzkabel unterbrochen von Ruhepausen über 600 Stunden. Bei Akku-Staubsaugern 95 Stunden (mindestens 70 Stunden).

Stoßprüfung: Die Handstaubsauger (Akkusauger und kabelgebundene) fahren auf Teppich mit Unebenheiten – insgesamt 75 Stunden mit Unterbrechungen auf dem Kurbelprüfstand.

Nur Bodenstaubsauger:

Stoßprüfung (500 Zyklen). Die Staubsauger fahren 10.000 Mal über Schwellen und stoßen 1.000 Mal gegen Pfosten.

Fallprüfung: Die Saugdüse muss 1.200 Stürze aus 80 Zentimetern Höhe überstehen.

Prüfung Kabelauszug: 6.000 Züge.

Prüfung Schlauchbefestigungen: 40.000 Schwenkungen bei eingespanntem Anschlussstutzen.

Quetschen der Rohre, Schläuche und Nebenluftsteller: Die Tester belasten sie zehn Sekunden lang mit etwa 70 Kilogramm.

Nur Akkusauger: Über die Dauer der Haltbarkeitsprüfung wird der Laufzeitverlust der Akkus bewertet.

Sicherheit 0 %

Die Prüfer beurteilen, ob die Geräte den Vorschriften des Geräte- und Produktsicherheitsgesetzes genügen. In Anlehnung an EN 60335-1 und -2-2 kontrollieren sie die elektrische Sicherheit der Staubsauger. Zudem prüfen sie, ob sich Nutzer an scharfen Kanten und Spitzen verletzen und beim Beutel- und Filter­wechsel die Finger einklemmen können.

Testplakette

Achten Sie beim Kauf auf die KONSUMENT-Testplakette.

Unternehmen, deren Produkte von uns mit "gut“ oder "sehr gut“ beurteilt wurden, haben die Möglichkeit, eine Testplakette zu erwerben. Deren Nutzung ist zeitlich begrenzt, und unsere strengen Richtlinien sind einzuhalten. Laut einer für die österreichische Bevölkerung repräsentativen Umfrage vom Juli 2019 verbinden Verbraucher mit der KONSUMENT-Testplakette in erster Linie, dass das entsprechende Produkt durch ein objektives Testverfahren geprüft wurde (41,3 %), eine hohe Qualität aufweist (40,1 %) und ein gutes Preis-/ Leistungs-Verhältnis bietet (33,9 %).

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