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Toilettenpapier: feuchte Hygienetücher

Für den Popo

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KONSUMENT 2/2020 veröffentlicht: 30.01.2020

Inhalt

Leserreaktionen

Unnötiges Zeug

Ich habe vor Jahren auch dieses feuchte Toilettenpapier verwendet und kann vor diesem unnötigen Zeug nur warnen. Ich bekam plötzlich einen unerträglichen Juckreiz und bei einem deswegen erfolgten Arztbesuch war die erste Frage des Arztes: „Verwenden Sie womöglich feuchtes Toilettenpapier? Sie sind nämlich nicht der erste Patient bei mir mit diesen Symptomen. Ich kann Ihnen nur empfehlen, sofort damit aufzuhören!“ Womit sich das Problem nach Verwendung einer entsprechenden Salbe nach ca. drei Wochen erledigte.

Ein Tipp: einfach normales Toilettenpapier mit Wasser anfeuchten; tut denselben Dienst, kostet zusätzlich nichts und ist völlig unbedenklich.

Horst Hiebl
E-Mail
(aus KONSUMENT 3/2020)

Bewertung

Wertung: 4 von 5 Sternen
3 Stimmen

Kommentare

  • @fabianschmied
    von REDAKTION am 12.03.2020 um 13:39
    Wir sind in unseren Empfehlungen im Artikel durchaus konkret. Nochmals zusammengefasst: Aus gesundheitlicher Sicht sind Feuchttücher per se keine empfehlenswerten Produkte, „Sensitive“-Versprechungen hin oder her – zumindest Konservierungsstoffe sind immer enthalten. Wer dennoch nicht auf feuchtes Toilettenpapier verzichten will, der möge die Tücher nicht hinunterspülen, sondern in einem kleinen Mülleimer, den man im WC aufstellt, entsorgen. Diese Empfehlungen gelten von Bregenz bis nach Eisenstadt.
    Ihr KONSUMENT-Team
  • Differenziertere Betrachtung
    von fabianschmied am 11.03.2020 um 13:42
    Ich finde es schade, dass Artikel über dieses Thema leider oft sehr allgemein gehalten sind und nicht oder nur wenig auf konkrete Produkte und Gegebenheiten eingehen.

    Wenn ich z.B. das "dm Sanft & Sicher - Feuchtes Toilettenpapier Classic" betrachte, steht da (abgesehen vom Text "Empfehlung: maximal zwei Tücher pro Spülgang"): "biologisch abbaubar", und hinten: "[...] das Tuch löst sich, im Wasser, sehr gut in seine (Faser-)Bestandteile auf. [...] besteht aus natürlichen Fasern und kann über die Toilette entsorgt werden [...] Biologisch abbaubar, ohne chemische Binder, ohne Kunststoffanteile".

    Das heißt das Argument, dass die Feuchttücher oft aus Kunststoff bestehen, ist hier wohl nicht relevant. Sie schreiben außerdem: "Aber auch jene Varianten, die aus „Naturfasern“ bestehen, brauchen dafür bisweilen zu lange."

    Was heißt "bisweilen" und "zu lange"? Ist das bei dem konkreten Produkt, entsorgt über die Wiener Kanalisation, ein Problem?

    Dass in London Fatbergs entstehen und die Tücher die Themse und das Meer verschmutzen ist eine schlimme Sache, aber ist das auch bei uns und mit einem entsprechenden Produkt ein tatsächliches Problem?