KONSUMENT.AT - Private Zusatzkrankenversicherung - Für wen lohnt sich eine Zusatzversicherung?

Private Zusatzkrankenversicherung

Sinnvoll oder nicht?

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KONSUMENT 8/2021 veröffentlicht: 22.07.2021, aktualisiert: 03.08.2021

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Billig ist eine Zusatzversicherung nicht, daran ändert auch die aktuelle Senkung des Rechnungszinssatzes nichts. Wer umsichtig und vorausschauend plant, kann sich aber dennoch einiges ersparen.

Bild: pdsci / Shutterstock.com

Prognosen sind schwierig – insbesondere, was die Zukunft betrifft. So könnte man etwas flapsig die Frage beantworten, wie es mittelfristig mit der Prämienentwicklung der privaten Zusatzkrankenversicherung weitergeht – insbesondere vor dem Hintergrund der kürzlich erfolgten Senkung des Rechnungszinses. Aber der Reihe nach.

Immer schon teuer

Faktum ist: Die private Zusatzkrankenversicherung ist, und war schon immer, ein teures Produkt (siehe Kapitel Prämienbeispiel). Dennoch ist sie beliebt. Mehr als ein Drittel der Österreicher ist zusatzversichert. Was macht den Reiz aus? Zum Beispiel die freie Arztwahl inklusive möglicherweise kürzerer Wartezeiten bei der Terminvergabe. Auch der Krankenhausaufenthalt im Ein- oder Zweibettzimmer ("Sonderklasse") klingt für viele verheißungsvoll. In jüngerer Vergangenheit locken die Versicherer auch mit "Wellness-Paketen", die zum Beispiel einen jährlichen Aufenthalt in einem schicken Hotel oder Ermäßigungen bei Fitness-Studios beinhalten.

Senkung des Rechnungszinses

Bereits vergangenes Jahr wurden Tariferhöhungen in der privaten Zusatzkrankenversicherung angekündigt – und von den Versicherungsvermittlern zu Werbezwecken benutzt, um rasche Vertragsabschlüsse anzustoßen. Die Prämien würden steigen, hieß es aus der Branche, weil der Rechnungszins ab 1. Juli 2021 nur mehr 0,5 Prozent (statt 1 Prozent) ausmachen werde. Rechnungszins?

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Allianz, Donau, Generali, Merkur, muki, Uniqa, Wiener Städtische

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Bewertung

Wertung: 5 von 5 Sternen
3 Stimmen

Kommentare

  • Private Krankenversicherung
    von warman6 am 26.07.2021 um 23:07
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    eine kleine Story bezüglich wir haben eines der weltbesten Gesundheitssysteme!
    Kurz, ich habe einen weißen Hautkrebs an meiner Nase.


    Auf Anraten meiner Hautärztin ging ich ins Wiener AKH da diese wärend der Operation
    einen sogenannten Schnellschnitt machen d.h. das entnommene Gewebe wird vor Ort
    untersucht ob man alles „erwischt“ hat und dann erst wird die OP-Wunde vernäht.
    So die Theorie, die Praxis, dem AKH wurde der Schnellschnitt weggenommen!!
    Grund? Konnte mir die Chirurgin auch nicht sagen, man wisse es auch nicht, Einsparung?

    Nun ich müsste 3! Tage mit einer, zwar verbundenen, offenen OP-Wunde herumlaufen!!
    Setze mich dem Risiko einer Infektion aus und nur wenn ich Glück habe wird die Wunde nach 3! Tagen verschlossen.
    Abgesehen davon falls die Corona-Maßnahmen verschärft werden nun ja…….dann wird’s blöd!

    Von den zweimaligen PCR Test abgesehen , würde ich ja noch verstehen, ist das ein Skandal der Sonderklasse!
    Ist das das wohlgepriesene eines der weltbesten Gesundheitssysteme ?? Wird nun endgültig
    unser Sozialsystem kaputt gespart angefangen bei der Gesundheit bei den Arbeitslosen, Pensionen und so weiter!
    Das nennt sich Universitätsklinik?

    Muss man zur Familie gehören oder begütert sein um an beste Medizin zu kommen?

    Nun werde ich in den sauren Apfel beißen und in eine Privatklinik gehen wo das bei weitem besser abläuft,
    die Frage was ich mir aber stelle warum habe ich mein ganzes Leben staatliche Krankenversicherung bezahlt und NIE
    wirklich was gebraucht?
    Das Personal im AKH ist zwar von der Bürokratie, die nebenbei eine Menge Zeit kostet, genervt aber immer noch sehr freundlich
    zu den Patienten eine große 1 dafür!!
    Selbst meine Hautärztin die im AKH Oberärztin ist und das noch nicht wusste war Wortwörtlich entsetzt das das AKH den Schnellschnitt nicht mehr anbietet!
    Fritz WERNER