KONSUMENT.AT - VKI: Klagen mit Erfolg - DB und Laudamotion

VKI: Klagen mit Erfolg

EVN, Flixbus, Sky, VW, BAWAG

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KONSUMENT 1/2020 veröffentlicht: 19.12.2019

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Deutsche Bahn: Klausel fährt ab

Die Deutsche Bundesbahn meinte, die Bezahlung von Tickets via Lastschriftverfahren auf den Wohnsitz Deutschland einschränken zu können. Doch innerhalb der Europäischen Union sind solche Einschränkungen unzulässig, meinen wir. Unsere Rechtsansicht wurde letztlich auch vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) und Obersten Gerichtshof (OGH) geteilt. Jetzt ist Endstation für ­diese Klausel.

Laudamotion: Vertrags-Turbulenzen

Die Billig-Airline ist nicht nur wegen der Arbeits­bedingungen im Gespräch, sondern sie hat auch ein Problem mit ihren Beförderungsbedingungen, die nach unserer Einschätzung die Passagiere massiv benachteiligen. Wir führen derzeit gleich zwei Verfahren: Zum einen geht es um eine Art „Strafgebühr“ von 55 Euro, die – je nach Tarif – von Kunden eingehoben wird, die nicht online eingecheckt haben bzw. denen es gar nicht möglich war, dies zu tun, und die somit am Schalter einchecken (müssen). Aber nicht nur das: Gleich 23 Klauseln der Beförderungsbedingungen von Laudamotion sind unserer Meinung nach zu Ungunsten der Passagiere formuliert und unzulässig. In beiden Verfahren ist das Gericht unseren Argumenten gefolgt. Die Entscheidungen sind noch nicht rechtskräftig, wir werden weiter berichten.

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Kommentare

  • Umkehrschluss
    von TT am 18.05.2021 um 05:46
    Viel hat sich in den letzten Jahrzehnten geändert. Heute muss man bei der Post darum bitten, dass die Versendung eines Poststücks weniger kostet. Darauf hin wird das Versandstück mit der Schneckenpost transportiert. Bei Auswahl der Cookies auf Internetseiten, hat man die leichte bzw. schnelle Auswahl alle an zu wählen. Wenn man jedoch nur das Minimum will, braucht man mind. dreimal so lange. Bei Google hat man "die Auswahl" den gesuchten Link aus zu wählen, jedoch muss man wissen, dass die kleine Info "Anzeige" im Gegensatz zum unteren zweiten selben Link, die Kassa der Suchmaschine zum Klingeln bringt. In Zeitschriften wird die Werbung in gleicher Form, wie die eigentlichen Artikeln verfasst. Nur an einem kleinen unaufälligen Vermerk "Anzeige" erkennt man, das es sich um Werbung handelt. An der Aufmachen des Werbeartikel kaum. Und so könnte man laufend Bespiele bringen, durch welche Tricks Kosument legal, Stück für Stück, um seine Rechte gebracht wird. Am Ende dieser Salami Taktik hat der Konsument wahrschlich nicht mal mehr die Möglichkeit, duch mühsame !Arbeit! zu erkennen, ob er durch einen Klick Geld in die Kassen anderer bringt, manipuliert wird und die billigere Wahl hätte. So löst sich die (Wahl)Freiheit mit der Zeit auf.