KONSUMENT.AT - VW-Sammelaktion - Irreführende Werbung

VW-Sammelaktion

VKI: Mit Vollgas für die Konsumenten

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KONSUMENT 11/2015 veröffentlicht: 29.10.2015, aktualisiert: 06.11.2015

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Was gibt es bei der Abnahme eines betroffenen Neuwagens zu beachten?
Ratsam ist eine schriftliche Erklärung, dass man das Auto nur unter dem Vorbehalt der Nacherfüllung, der Minderung des Kaufpreises oder der Rückabwicklung des Kaufvertrags entgegennimmt. Weiters sollte man erklären, dass man sich für den Fall fehlerhafter Abgaswerte weitere Schadenersatzansprüche vorbehält.

Worum geht es bei der VKI-Aktion?
Der VKI geht davon aus, dass eine Werbung mit einer bestimmten Abgasleistung, die sich als falsch herausstellt, irreführend ist und Schadenersatzansprüche für kausale Schäden auslöst. Derzeit liegen uns jedoch noch zu wenige Informationen vor, um Schadenersatzansprüche verlässlich prüfen zu können. Wir bieten Inhabern betroffener Fahrzeuge deshalb an, dass wir sie im Rahmen unserer Sammelaktion kostenlos über unsere Erhebungen informieren.

Wer kann an der VKI-Aktion teilnehmen?
Die Sammelaktion des VKI bezieht sich auf Privatbesitzer von betroffenen Neu- oder Gebrauchtwagen (auch Leasingautos) aus dem VW-Konzern. Fahrzeughalter müssen nicht die österreichischer Staatsbürgerschaft haben. Das Baujahr des Fahrzeugs muss zwischen 2009 und 2015 liegen, das Auto muss in Österreich zugelassen und darf kein Firmenwagen sein. Unternehmer mit Firmenwagen können sich direkt an unseren Vertrauensanwalt Dr. Alexander Klauser (1010 Wien, Bauernmarkt 2, Tel. 01 532 12 10) wenden.

Wie geht es dann weiter?
Ziel ist es, VW Vergleichsverhandlungen für alle geschädigten Fahrzeughalter anzubieten. Dazu wurde in Zusammenarbeit mit dem Wiener Rechtsanwalt Eric Breiteneder (und europäischen Rechtsanwaltskanzleien) in den Niederlanden die gemeinnützige Stiftung "Volkswagen Car Claim“ gegründet. Dort existiert im Gegensatz zu Österreich ein Verfahren für die Abwicklung von Massenschäden. Die Inanspruchnahme der Stiftung ist kostenlos und ohne Risiko.

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