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Wasser: Privatisierung der Versorgung

Verkauftes Menschenrecht

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KONSUMENT 12/2017 veröffentlicht: 23.11.2017

Inhalt

Leserreaktionen

Immer kritischer

Danke für den Artikel, ich kann dem nur zustimmen. Ein sorgsamer Umgang mit Wasser ist auch in unseren Breiten, wo es dem Anschein nach genug Wasser gibt, absolut notwendig. Wir haben hervorragendes Wasser in jeder Wasserleitung, daher ist aus meiner Sicht der Kauf von Flaschen-Mineralwasser absolut unnötig und fördert nur unnötige Transporte und unnötigen Verpackungsmüll.

Aber andererseits ist vor der Privatisierung der Wasserversorgung zu warnen, auch in meiner ländlichen Umgebung wird die häusliche Versorgung mit Wasser immer kritischer; Ursachen sind die rasante Versiegelung von Böden, die Konzentration der Landwirtschaft, immer größere Tierherden, die Drainagierung von Feuchtwiesen, die Ableitung von Oberflächen- und Dachwässern direkt in Flüsse, anstatt sie versickern zu lassen, und und und.

Ich wünsche Ihnen viel Ausdauer und Mut bei der Information über die wirklich wichtigen Zukunftsthemen!

Herbert Ritt
E-Mail
(aus KONSUMENT 3/2018)

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Kommentare

  • Investitionen oder Spekulation
    von smoo am 24.11.2017 um 15:00
    Ich denke, man muss unterscheiden: zwischen Investitionen und Weiterentwicklungen in und von Wasser(aufbereitungs)technologien auf der einen Seite und Spekulation mit Wasserrechten und dem Rohstoff an sich auf der anderen Seite. Ersteres ist sicher notwendig und erwünscht und kann auch durch private Firmen erfolgen, zweiteres gehört in staatliche Hände bzw. sollte durch Preisgrenzen geregelt werden.