KONSUMENT.AT - Werbung an Schulen: VKI-Aktion - Werbung muss erkennbar sein

Werbung an Schulen: VKI-Aktion

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KONSUMENT 9/2015 veröffentlicht: 27.08.2015

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Rundschreiben an die Schulen

Wie wichtig das VKI-Engagement gegen ­aggressive Schulwerbung einzustufen ist, belegt auch ein Rundschreiben des Unterrichtsministeriums vom Juni dieses Jahres. In dem an alle österreichischen Schulen gerichteten Erlass wird festgehalten, dass das Bewerben von Produkten oder Dienstleistungen im Unter­richt einen massiven Verstoß gegen das Schulunterrichtsgesetz und das Gesetz ­gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) darstellt.

Werbung muss erkennbar sein

Weiters heißt es unter anderem, dass Werbung für schulfremde Zwecke nie auf ­Kosten der pädagogischen Glaubwürdigkeit gehen und nicht in einen Widerspruch zu den Zielsetzungen der Schule geraten darf. In diesem Zusammenhang wird insbesondere der Aspekt Verbraucherbildung genannt. Der Un­ter­richtstoff muss sich klar von der Werbung abheben. Werbung müsse, so das Mi­nis­te­rium, für Schüler jeder Altersstufe "sofort und unmittelbar“ als solche erkennbar sein. Nach außen hin dürften Schulen nicht einmal den Anschein erwecken, sie würden sich mit bestimmten Herstellern, Anbietern, Produkten oder Dienstleistungen identifizieren.

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