Autohersteller im Ethik-Test

Sozial auf der Kriechspur

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Konsument 4/2004 veröffentlicht: 19.03.2004

Inhalt

  • Die 15 größten Autohersteller im Ethik-Vergleich
  • BMW, Volvo und Mercedes an der Spitze
  • Rote Laterne für Fiat und Skoda

Die Automobilindustrie ist eine der mächtigsten und kapitalkräftigsten Wirtschaftsbranchen der Welt. Doch übernimmt sie auch die sich daraus ergebende Verantwortung? Mit dieser Frage konfrontierten wir 15 bedeutende Autoproduzenten, die zusammen 92 Prozent des österreichischen Marktes abdecken. Durchgeführt wurde die Erhebung von der auf Ethikuntersuchungen spezialisierten Agentur Stock at Stake mit Sitz in Brüssel.

Uneinheitliche Umwelt- und Sozialpolitik

Zu beachten ist, dass nicht alle Konzerne eine einheitliche Umwelt- und Sozialpolitik verfolgen. So hat die General-Motors-Tochter Opel eine eigene Unternehmenskultur, Skoda unterscheidet sich stark vom Rest der Volkswagengruppe, bei DaimlerChrysler sind Mercedes und Chrysler voneinander zu trennen.

Drei Europäer vorne

Das Ergebnis in Schlagworten: Drei europäische Marken schneiden überdurchschnittlich ab – BMW und Volvo, gefolgt von Mercedes. Weit abgeschlagen landen zwei ebenfalls europäische Marken auf den letzten Rängen: die Fiat-Gruppe und Skoda. Im Bereich Umwelt haben die japanischen Hersteller die Nase vorn: Toyota schafft in allen vier Kriterien die Note A. Ganz anders im Sozialbereich: Hier erreichen Volvo und BMW (trotz Mängeln) die besten Werte, während keine Japan-Marke auch nur als durchschnittlich bezeichnet werden könnte.

 

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Bild: VKI