Akkus unterwegs laden

Saft für unterwegs

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KONSUMENT 6/2014 veröffentlicht: 22.05.2014

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Akkus aufladen: Smartphone, Tablet & Co begleiten uns auf allen Wegen. Wenn der Strom knapp wird und die nächste Steckdose weit weg ist, braucht man eine Alternative.

Manche Zeitgenossen meinen scherzhaft, dass ihr Gehirn im Smartphone stecke – und ganz so unrecht haben sie damit nicht. Es kann jedenfalls sehr unangenehm sein, wenn einem akkubetriebenen Gerät im ­falschen Moment der Saft ausgeht. Je nachdem, wo man sich gerade befindet und wie man ausgerüstet ist, gibt es verschiedene Möglichkeiten der Stromversorgung.

12-Volt-Adapter für das Auto

Die 12-Volt-Steckdose im Auto dient schon lange nicht mehr nur als Stromquelle für den Zigarettenanzünder, sie versorgt alle mög­lichen externen Geräte. Einige davon, wie etwa Navis, werden bereits standardmäßig mit dem passenden Stecker ausgeliefert, für viele andere sind sowohl teures Original­zubehör als auch preisgünstigere Adaptersets von Drittanbietern erhältlich.

Ab 2017 einheit­liche Handy-Ladegeräten

Das Ärgerliche daran ist, dass die Geräte noch immer keine einheitlichen Anschlussbuchsen aufweisen, sodass man oft für jede Art von ­Gerät ein eigenes Set benötigt. Immerhin wird es ab 2017 offenbar ernst mit einheit­lichen Handy-Ladegeräten im EU-Raum. Der Plan einer Vereinheitlichung der Akkubauformen scheint hingegen bis auf Weiteres gescheitert zu sein.

Verteilerdosen mit USB-Anschluss

Überlegenswert ist die Anschaffung einer Verteilerdose fürs Auto. Diese bietet mehrere 12-Volt-Steckdosen und oft auch zumindest eine Standard-USB-Buchse, wie man sie an jedem Computer findet. Ein weiterer Vorteil von USB ist, dass man sich darauf verlassen kann, dass jeder USB-Stecker in jede USB-Steckdose passt und dort festen Halt hat. Das sollte bei den 12-Volt-Steck­dosen und -Steckern zwar auch der Fall sein, die Praxis zeigt aber, dass sie nicht immer miteinander harmonieren.

Aus der Buchse gesprungen

Aufgrund der außen liegenden Kontakte, die wie Federn wirken, geschieht es zum ­Beispiel, dass ein 12-Volt-Stecker aus der Buchse herausspringt und die Stromversorgung unbemerkt unterbrochen wird. Das liegt nicht immer nur am Stecker, sondern auch an der Konstruktion der Steckdose, bei der es manchen Autoherstellern auf den einen oder anderen Millimeter mehr oder weniger Tiefe nicht ankommt, solange das Innenraumdesign stimmt.

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Kommentare

  • Kleiner Tipp für Akku-Packs
    von NETclub50plus am 28.10.2014 um 17:26
    Diese portablen externen Akkus habe ich in der Vergangenheit sehr, sehr gerne genutzt, da sie in der Regel wesentlich mehr "Saft" speichern können als die Akkus in den Geräten. Sind diese leer, verbindet man einfach die Foto- oder Videokamera mittels deren Ladekabel mit dem externen Akku und kann problemlos weiter aufnehmen, während gleichzeitig die interne Batterie wieder aufgeladen wird. Jetzt musste ich aber bei zwei neuen Geräten (Fotokameras) feststellen: Das geht nicht mehr! Denn diese verweigern den Dienst, sobald das Ladekabel eingesteckt wird. Alle Funktionen des Gerätes werden abgeschaltet, also keine weitere Aufnahme möglich, bis das Kabel wieder entfernt wird. So bin ich heute zwangsläufig mit vier Ersatzakkus unterwegs, um über den (Urlaubs)tag zu kommen. Und diese sind natürlich nur mit jeweils einem Gerät kompatibel, während ich Akku-Bank für ALLE einsetzen konnte, also auch nur einmal bezahlen musste. Viel-Filmer und -Fotografierer sollten deshalb vor dem Kauf darauf achten, ob das ins Auge gefasste Gerät auch nach dem Einstecken des Ladekabels bedienbar bleibt - und somit auf den Saft im externen Akku zurückgegriffen werden kann.
  • USA-Reisen
    von REDAKTION am 07.07.2014 um 09:46
    Die US-amerikanische Transportsicherheitsbehörde (TSA) hat Anfang Juli 2014 bekanntgegeben, dass bei Direktflügen von Europa, Afrika und dem Nahen Osten in die USA strengere Sicherheitsmaßnahmen betreffend die Mitnahme von Akkus bzw. akkubetriebenen Geräten angewandt werden. Zur Prävention von Terroranschlägen dürfen keine leeren Akkus mitgeführt werden, da es sich dabei auch um sprengstoffgefüllte Attrappen handeln könnte. Lässt sich ein Gerät (wie z.B. Handy oder Laptop) bei der Kontrolle nicht einschalten, muss es auf dem Flughafen zurückgelassen werden. KONSUMENT-Team
Bild: VKI