Alcatel One Touch Fire E

Das Smartphone mit dem Fuchs

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KONSUMENT 2/2015 veröffentlicht: 29.01.2015

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Mit dem von der Mozilla Foundation entwickelten Smartphone-Betriebssystem Firefox OS gibt es nun eine unabhängige Alternative für alle, die einen Bogen um Google, Apple und Microsoft machen möchten.

Während die drei Großen die Konsumenten zur Einrichtung von Benutzerkonten drängen, um in großem Stil Daten zu sammeln, gibt es bei Mozilla keinen Zwang. Eines der größten Probleme war aber bisher, dass es an brauchbaren Smartphones fehlte. Das Mitte 2013 erschienene ZTE Open C war zwar preisgünstig, doch die Performance ließ zu wünschen übrig. Ähnlich verhielt es sich mit den ersten Alcatel-Geräten.

Handymodell der mittleren Klasse

Mit dem One Touch Fire E (Modellnummer 6015X) liefert Alcatel nun aber ein rund 170 Euro teures Smartphone, das den Vergleich mit anderen Modellen der Mittelklasse nicht zu scheuen braucht.

Alcatel One Touch Fire E (Bild: VKI) Die Eckdaten:

  • 4,5 Zoll Diagonale,
  • Dual Core-Prozessor mit 1,2 GHz,
  • 4 GB interner Speicher (erweiterbar auf 32 GB),
  • 2 Kameras (Hauptkamera mit 5 MP), Blitzlicht,
  • HSPA+,
  • GPS.

Positives Der Fall wurde für den Konsumenten positiv erledigt

Auch die Bildschirmauflösung von 960 x 540 Pixel ist im Rahmen dessen, was man in dieser Klasse erwarten kann. Das Gerät läuft stabil, der Touchscreen reagiert etwas träge, aber akzeptabel. Die Menüführung ist übersichtlich, alle gängigen Anwendungen wie Telefonieren, SMSen, Mailen, Surfen, Navigieren oder Musikhören sind problemlos möglich.

Mankos   Unser VKI-Beratungsteam konnte diesen Fall für den Konsumenten leider nicht positiv erledigen

Die Freude am Fotografieren wird durch die schlechte Bildqualität geschmälert, die Akkuleistung lässt zu wünschen übrig. Die echten Schwächen offenbaren sich bei der App-Nutzung: Der zugehörige App Store (Marketplace) ist sehr mager bestückt. Zwar gibt es etwa Facebook und einige weitere Social-Media-Apps, viele andere bekannte Anwendungen fehlen aber. Außerdem sind viele Apps in Englisch oder Portugiesisch geschrieben.

Fazit

Nicht das Gerät, sondern sein Betriebssystem ist (noch) nicht massentauglich, weil es zwar eine sicherere Alternative, aber keinen vollwertigen Ersatz für Android & Co darstellt.


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Bild: VKI