Navigations-Software für Smartphones

Navi-Apps als smarte Pfadfinder

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KONSUMENT 7/2012 veröffentlicht: 27.06.2012

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Navi-Apps im Test: Smartphones mit entsprechenden Navigations-Apps sind eine Alternative zu Stand-Alone-Navis geworden. Und billiger ist diese Handy-Lösung obendrein.

Eine Aktualisierung und Erweiterung dieses Tests finden Sie unter "Navigationsgeräte und Navi-Apps fürs Smartphones 8/2012"

Es fehlt nicht mehr viel, dann wird jeder zweite Österreicher ein Smartphone sein Eigen nennen. Und mit ihm zahlreiche Anwendungen, "Apps": Von A wie "Akupunktur-Assistent" bis Z wie "Zeitung online". Schwerpunkt im alphabetischen Mittelfeld: N wie "Naviga­tion". 30 Prozent der Smartphone-Verwender benutzen solche Apps bereits. Wir testen diese Navi-Apps.

Unter 100 Euro – oder sogar zum Nulltarif

Das kommt nicht von ungefähr. Denn während man für "richtige" Navigationsgeräte allemal noch einen dreistelligen Betrag ­hinblättert, gibt es die vergleichbare An­wendung derselben Karten- und Software­hersteller für das Smartphone (deutlich) ­unter 100 Euro – oder sogar zum Nulltarif.

Nicht alles läuft überall

Wobei "für das Smartphone" so natürlich nicht ganz richtig ist: Den erstens gibt es ­diverse Hardwarehersteller mit jeweils jeder Menge unterschiedlicher Modelle und zweitens verschiedene Betriebssysteme, welche den Geräten erst ihre kommunikative Seele einhauchen; von denen wiederum existieren die unterschiedlichsten Versionen. Auf diese inhomogene Basis setzen nun die Naviga­tions-Apps auf, die es ihrerseits wiederum in verschiedenen Versionen gibt. Auf gut Deutsch: alles Kraut und Rüben.

Auswahl für den Navi-Test

Aus dem Wust an möglichen Kombinationen haben wir folgende Auswahl für den Navi-Test getroffen:

  • Handy: Drei gängige Smartphones iPhone 4S von Apple, Galaxy S2 von Samsung und Lumia 8 von Nokia.
  • Betriebssysteme: Die drei dazugehörigen Betriebssysteme iOS, Android und Windows Phone.
  • Software: Dazu die Navi-Software von ALK, Garmin, Google, Navigon, Nokia, Skobbler, Sygic und TomTom.
  • Karten: Das Kartenmaterial kommt von Google, Navteq, Open Street Map und Tele Atlas.
  • Preis: Der Preis der Pakete im Test liegt zwischen 0 und rund 90 Euro.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
TomTom App Western Europe, ALK Copilot Live Premium Europe, Navigon Mobile Navigator Android, Navigon Mobile Navigation for iOS, Garmin Streetpilot, Sygic GPS navigation, Google Navigation, Skobbler GPS Navigation 2, Nokia Drive

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Kommentare

  • Providerabzocke?
    von multitude am 14.07.2012 um 15:34
    Jedes "normale" Navi kommt mit dem Satelliten-Empfang und GPS aus. Die meisten Phones haben zwar auch einen GPS-Empfänger eingebaut, brauchen aber gleichzeitig eine aufrechte Internetverbindung. Ohne diese Kombination geht meist nichts. Begründet wird das mit der "höheren Geschwindigkeit und Genauigkeit". Als ob "normale" Navis das nicht böten! Navigation benötigt der Durchschnittsnutzer vor allem in unbekannten Gegenden - also im Ausland. Und dort erweist sich die GPS-Internet-pflichtige Kombination als exzessiv teuer und als eine sprudelnde Extra-Geldquelle für die Provider. Zumeist wäre es billiger in einer Stadt ein lokales Taxi vor dem eigenen Auto herfahren zu lassen, als die Zwangsbeglückung des Daten-Roamings in Anspruch zu nehmen. Die europäischen Konsumentenschutzorganisationen sollten sich dafür einsetzen, dass man mit einem "Smartphone" auch navigieren kann, ohne online sein zu müssen, nur mit GPS – wie mit jedem anderen Navi.
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