Mobiles Internet

Nur nicht hudeln

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Konsument 4/2010 veröffentlicht: 17.03.2010, aktualisiert: 23.03.2010

Inhalt

  • Die Anbieter versprechen mehr als sie halten können
  • Geringe Übertragungsgeschwindigkeiten sind ein häufiges Problem
  • Kein vollwertiger Ersatz für Internet via Kabel oder Telefonleitung


„Von Datenhighway kann nicht die Rede sein, eher von einer Bezirksdatenstraße.“

„Ich lege mir oft eine Zeitung zum Computer, da es sich wirklich auszahlt, nebenbei zu lesen.“

„Mobiles Internet ist geeignet für Wenig-Surfer, die bei ein paar Minuten Stillstand nicht gleich die Nerven verlieren.“

„Dort, wo ich es wirklich brauchen würde, funktioniert es nicht!“

Mobiles Internet bewegt die Gemüter

Unerwartet niedrige Geschwindigkeit bis hin zum Verbindungsabbruch ist ein weitverbreitetes Problem, mit dem die User konfrontiert sind. Von den zahlreichen Zuschriften, die im Laufe der vergangenen Wochen bei uns eingetroffen sind, enthalten zwei Drittel negative Erfahrungsberichte.

„Was wollen Sie denn? 1 Megabit pro Sekunde ist doch für mobiles Internet ein super Wert!“ Das sind die Worte, die ein Kunde von einem Techniker zu hören bekam, der auf seine Beschwerde hin eine Messung durchgeführt hatte. Genau genommen wollte der Kunde nur eines: eine Downloadgeschwindigkeit, die zumindest annähernd an die in der Werbung versprochenen 7,2 Megabit pro Sekunde herankam.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
A1 netbook + Premium 5 GB, b.free Breitband Startpaket 1 GB, T-Mobile NETBOOK unlimited safe, Telekom Austria aonFlex Breitband Duo, orange netbook + Mobiles Internet, 3 Hutchison 3Data Laptop 5 GB, 3 Hutchison Internet-To-Go, bob breitband 1 GB, yesss Mobiles Internet Starterpaket, tele.ring free WILLI

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Kommentare

  • Direkt angeschlossen vs. Modem über Datenkabel
    von aaltayi am 08.12.2010 um 14:14
    Im Jänner 2010 war ich 3 Wochen in Kärnten in einem Gebiet mit einer relativ schlechten HSDPA Abdeckung. Mein Zimmernachbar hatte einen Stick und konnte nur eine GPRS Verbindung zustande bringen. Ich hatte mein spezial langes Y-USB Kabel dabei (Y = 2 USB Anschlüsse für zusätzlichen Strom) und konnte daher das Modem näher ans Fenster bringen. Der Empfang war dann auch HSDPA mit 3,6MBit/sec. Mein Nachbar konnte es nicht glauben dass das so einen Unterschied machen würde. Also, IMMER ein USB Verlängerungskabel mitnehmen. Man weiss nie welche Bedingungen man vorfindet.
  • Extrem Standortabhängig
    von tiger46 am 08.06.2010 um 20:03
    Da die Sticks extrem standortabhängig sind, empfehle ich bei hauptsächlich stationärem Gebrauch ganz einfach sich 2, 3 Sticks zu besorgen zu testen und dann wieder retour geben. Dazu hat man nämlich 14 Tage Zeit. In Wien würde ich eher zu Drei oder Bob greifen (auch preistechnisch), da mir A1 zu teuer ist. Drei hatte ich schon und habe damit gute Erfahrungen gemacht. Nun habe ich T-Mobile für mein iPhone und wenn ich in Wien unterwegs bin ist der Emfang nahezu überall wesentlich schlechter als mit Drei. Glg
  • Mobiles Internet - Kosten!
    von StzH am 25.03.2010 um 17:27
    Ich habe mir für den Internetzugang im Garten YESSS angelacht. So weit so gut. Nur das mit den Datentransferkosten ist eigenartig. Man kann sich bei YESSS einloggen und das verbrauchte Datenvolumen einsehen. Ausserdem gibt es ein Protokoll wieviel Datenvolumen Down- bzw. Uploaded (furchtbares Wort) wurde. Und siehe da: das Protokoll weist nur etwas 60% des Datentransfervolumens aus, und das entspricht etwa der tatsächlichen Menge der heruntergeladenen Daten. D.h. der tatsächliche Datentransfer ist nachezu doppelt so hoch wie die Nutzdaten. Das Protokoll zeigt nur die Nutzdaten. Die restlichen Daten werden für das Übertragunsverfahren verwendet, müssen aber auch bezahlt werden. Damit ist der Preis für das Megabyte Nutzdaten etwa doppelt so hoch als in der Werbung angepriesen. Wie andere Anbieter das Transfervolumen verrechnen weiss ich natürlich nicht, dies wäre wohl auch einen Test wert. Ing. Schultz Heinz.
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