Fotografieren: Polarisationsfilter

Reflexionen und Spiegelbild adè

Seite 1 von 1

Konsument 8/2007 veröffentlicht: 23.07.2007, aktualisiert: 25.07.2007

Inhalt

"Konsument"-Experten beantworten Leserfragen: "Sind Vorsatzfilter auf der Kamera heute noch sinnvoll?"

Belichtungszeit länger

Antwort: Ja. Kreative Fotografen kommen um Polarisationsfilter (kurz Polfilter) nicht herum. Polfilter setzt man immer dann ein, wenn Licht reflektiert wird; die teureren sind für moderne Kameras sinnvoller. Anwendungsbeispiele: Das Fotografieren von Forellen im Bach – ohne Polfilter sieht man die Fische wegen der störenden Reflexionen an der Wasseroberfläche kaum. Beim Blick durch eine Fensterscheibe ist ohne Polfilter das Spiegelbild des Fotografen zu sehen; mit Filter das, was hinter der Scheibe ist. Aber Polfilter schlucken Licht (rund zwei Blenden), also ist eine entsprechend längere Belichtungszeit nötig.

Filterhalterungen ohne Gewinde

Als Schutz des Objektivs vor Kratzern oder Ähnlichem wird auch ein Skylight- oder neutraler Graufilter verwendet. Er schluckt nur eine halbe Blende. Bei Digitalkameras ist oft kein Gewinde vorhanden, und das Objektiv wird ein- und ausgefahren. Das erschwert die Verwendung von Vorsatzfiltern. Clevere magnetische Filterhalterungen können dieses Problem lösen.

Bewertung

Wertung: 0 von 5 Sternen
KONSUMENT-Lebensmittel-Check