Hundefutter (trocken)

Zum Fressen gut

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KONSUMENT 8/2013 veröffentlicht: 25.07.2013

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25 Trockenfutterprodukte für Hunde haben wir unter die Lupe genommen. Unser Test zeigt Erfreuliches: Erstklassiges Hundefutter gibt es auch für wenig Geld. Lesen Sie mehr über Scotty, Royal Canin, Pedigree, Frolic, Chappi, Clever ...

Cartoon: Pitter

Wir Österreicher sind auf den Hund gekommen und lassen uns das auch einiges kosten. Wer auf sich hält, geht mit seinem Hund längst nicht mehr nur mit Halsband und Leine Gassi: Softgeschirre müssen es sein, und ­dazu auch gleich die richtigen Klettlogos wie z.B. "Kampfschmuser", "Dramaqueen" oder "Steuerzahler".

Das ist praktisch, denn so wissen alle auf den ersten Blick, mit welcher Hundepersönlichkeit (Hundehalter inklusive) sie es zu tun haben.

Test: Hundefutter aus dem Drogerie-, Tierfach- und Baumarkt

Doch nicht nur beim Zubehör, auch beim Hundefutter boomt der Markt. Zahlreiche Marken buhlen im Lebensmittelhandel, in Drogerie- sowie Tierfachmärkten und sogar in Baumärkten und Gartencentern um die Gunst von österreichweit rund 600.000 Hunden und ihren Frauchen und Herrchen. Ganz zu schweigen vom Internet, wo es Futter zum einfach Anklicken gibt.

Trend zum Zweit- oder Dritthund

Vor allem in den Großstädten dürften die Haushalte mit Hund deutlich mehr geworden sein. Darüber hinaus zeigt sich ein deutlicher Trend zum Zweit- oder gar Dritthund.

Am liebsten Trockenfutter

So viele Mäuler wollen gefüttert werden. Wie eine Umfrage unter KONSUMENT-Lesern vor einiger Zeit ergab, bekommen die meis­ten Hunde zweimal täglich Trockenfutter serviert. Das bringt Vorteile für Frauchen und Herrchen: Trockenfutter fällt beim Heim­tragen nicht groß ins Gewicht, das Waschen sowie Entsorgen von Schalen und Dosen e­ntfällt.

Richtige Hunde-Ernährung ist kein Problem

Doch Bequemlichkeit ist selbstverständlich nicht alles: In Wirklichkeit zählt nur, dass der schwanzwedelnde Freund rundum richtig ernährt wird. Das lässt sich mit Trockenfutter problemlos erreichen, wie unsere Testtabelle zeigt: Immerhin 20 der 25 von uns unter­suchten Futterprodukte erhielten erstklas­sige Noten.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Scotty Premium Geflügel & Gemüse, Royal Canin Adult Medium, Bosch Adult Geflügel mit Dinkel, Select Gold Adult Medium Chicken & Turkey, Eukanuba Adult Medium Breed Maintenance, Happy Dog Fit & Well Adult Medium, Romeo High Premium, Pedigree Adult mit Rind, Rufus Hundetrockenfutter, Dein Bestes Rind Gemüse & Reis, Quality First Trockenfutter Komplettmenü, Frolic saftig und knusprig mit Rind, Pro Plan Purina Adult Original, Best Nature Dehner Best Nature Adult, Multifit Adult Geflügel, Real Nature Black Angus, Barbarie Ente & Menhadenhering, Beneful Original mit Rind, Platinum Adult Chicken, Clever Hundetrockenfutter, Rupp Hundeflocken Vollnahrung mit Fleisch und Gemüse, Hill's Science Plan Canine Adult Advanced Fitness Medium with Beef, BioPlan Adult Geflügel, Orlando Kroketten mit Rind & Gemüse, Orijen Adult Dog Regional Poultry Fish, Chappi mit Rind

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Wertung: 3 von 5 Sternen
51 Stimmen

Kommentare

  • Gefälligkeitstest
    von REDAKTION am 09.01.2014 um 14:22
    KONSUMENT versteht sich als Verbrauchermagazin für eine breite Leserschicht. Die Anforderungen an eine solche Zeitschrift sind naurgemäß andere als die an eine wissenschaftliche Publikation. Bei der Bewertung der Futtermittel wurde der Fettgehalt der einzelnen Produkte selbstverständlich berücksichtigt, da die benötigte Futtermenge wesentlich vom Energiegehalt des Futtermittels abhängt. Auf eine Darstellung der vom Labor ermittelten analytischen Werte wurde verzichtet, da wir für die Bewertung der getesteten Trockenfutter vom Bedarf eines 15 kg schweren Hundes ohne besondere körperliche Belastung (Erhaltungsstoffwechsel) ausgingen und nicht von einer „Idealzusammensetzung“ des Futtermittels. Die Analysewerte aller Produke, ausgenommen jenem der Firma Rupp, lagen innerhalb der in der Futtermittelverordnung angegebenen Toleranzen. Sowohl der Energiegehalt als auch die Nährstoffgehalte wurden mittels Formeln berechnet. Als Bedarfswerte wurden die NRC (National Research Council)-Empfehlungen von 2006 zu Grunde gelegt (NCR = Nutrient Requirements of Dogs and Cats, 2006). Diese Information findet sich auch in unseren Testkriterien beim Prüfpunkt „Fütterungsempfehlung“. Unsere Bewertung nach dem Schulnoten-Prinzip zeigt einfach und anschaulich, ob der Nährstoffbedarf eines 15 kg schweren Hundes mit der berechneten Futtermittelmenge gedeckt, über- oder unterschritten wird. Außerdem wurde beurteilt, ob die von den Herstellern auf den Verpackungen angegebenen Mengen dem Bedarf des Hundes entsprechen. Ihr KONSUMENT-Team
  • Gefälligkeitstest?
    von norbert0708 am 01.01.2014 um 20:45
    Dem qualifizierten Kommentar von “klarkopf“ stimme ich vollkommen zu und möchte noch etwas hinzufügen: Unter Hundehaltern hat sich mittlerweile herumgesprochen, dass der Fettgehalt solcher Produkte meistens viel zu hoch ist (..... kein infrage kommendes Beutetier eines Wolfes hat auch nur annähernd den Fettgehalt dieser Produkte! Bitte messen Sie vergleichsweise z. B. einen Feldhasen oder eine Ratte!) Zu diesem Punkt steht überhaupt nichts in diesem Artikel, man könnte also daraus schließen, dass kein einziges Produkt einen zu hohen Fettgehalt aufweist! Dieser Test schaut leider sehr nach "Futtermittelindustrie - Gefälligkeitstest" aus. Die Testkriterien werden nicht wirklich erklärt Als “Testkriterium“ wird nur genannt: “Anhand der gewonnen Analysewerte erfolgte die ernährungsphysiologische Beurteilung der Futtermittel.“ Welche Beurteilung auf Basis welcher Parameter? Dazu erfährt man leider NICHTS! Man erfährt auch nicht, auf welche “Ideal – Zusammensetzung“ die Bewertung bezogen wird und woher diese “Ideal – Zusammensetzung“ stammt (Literatur). Was wirklich interessant wäre, nämlich die Testergebnisse im Detail, wird peinlich verschwiegen bzw. mit – in diesem Fall auffallend guten - Schulnoten “verschleiert“. Wie hoch soll der jeweilige Anteil an Nahrungsbestandteil sein und wie hoch ist er wirklich? Wie gut stimmt das Analyseergebnis mit der Deklaration zusammen? Warum erfährt die Fa. Rupp, dass Sie 14,5 % Rohprotein in dieser Probe gemessen haben, nicht aber der Leser – bzw. dieser nur zufällig aus der Rupp-Stellungnahme? Der gegenständliche Test wirft also mehr Fragen auf, als er beantwortet!  hat KONSUMENT Angst vor Diskussionen oder Angst vor einer abweichenden Expertenmeinung?  hat KONSUMENT kein Vertrauen zu den eigenen Messergebnissen?  hält KONSUMENT den Leser für so blöd, dass er sich aus Testergebnissen selbst kein Bild machen kann? P.S.: Derartige Tests sollten doch – zumindest ansatzweise – die Kriterien einer wissenschaftliche Arbeit aufweisen: “ ... Der Inhalt ..... muss stringent, methodisch korrekt und nachvollziehbar sein. Sie dürfen keine Behauptungen aufstellen, sondern müssen immer Belegstellen und Literaturverweise anführen. (Zitat aus: Was ist ein wissenschaftlicher Text?, http://www.univie.ac.at/ksa/elearning/cp/schreiben/schreiben-2.html ) Die Formulierung von ..... Bewertungen ist erwünscht, allerdings sollten Sie zuerst analytisch einen Sachverhalt durcharbeiten und erst dann auf dieser Grundlage bewertend ..... argumentieren. (Allgemeine Kriterien für die Beurteilung wissenschaftlicher Arbeiten, aus: http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/PRAESENTATION/diplomarbeitkriterien.shtml)
  • Reaktion
    von wienerwohnen am 26.08.2013 um 10:56
    Alleine schon der Satz "Zucker in kleinen Mengen wird in der Futtermittelindustrie meist zum „Färben“ der Futtermittel eingesetzt, damit diese für den Verbraucher eine ansehnliche Farbe haben" führt ihre Reaktion auf die Kritik ad absurdum! Dem Hund ist das doch völlig egal welche Farbe sein Fressen hat! Hier soll nur darauf abgezielt werden, minderwertiges Futter als möglichst hochwertig und schmackhaft an Frauchen oder Herrchen zu bringen. Und mit diesem Test werden die Verbraucher in ihrer Irrmeinung gesund zu füttern auch noch bestätigt! Arme Hunde!
  • auch die Reaktion macht den Inhalt leider nicht besser
    von kaetzchen1000 am 02.08.2013 um 13:11
    Wenn man sich näher damit beschäftigt, was Hunde (und für Katzen gilt es genau so) brauchen, dann weiß man, dass es nicht irgendwelche zusammengepressten getrockneten großteils minderwertigen Produkte sind, die mit den notwendigen künstlichen Vitaminen, Mineralstoffen, usw. versetzt werden, damit sie den Normen entsprechen (abgesehen von den Lockstoffen damit sie überhaupt gefressen werden und den Konservierungsstoffen, damit sie in den Säcken auch recht lange halten und nicht ranzig werden). Es geht doch nicht darum, ob irgendwelche Normen eingehalten werden, sondern es geht darum, ob so ein Produkt wirklich gut für ein Tier ist. Durch den Artikel wird der Eindruck erweckt, als könnte man seinen Hund mit Trockenfutter optimal ernähren - genau das was auch die Werbung dieser Firmen versucht hinüberzubringen. Dadurch wird für etwas geworben, was überhaupt nicht artgerecht ist - oder glaubt wirklich jemand, dass es für den Menschen gut wäre, wenn wir folgende Nahrung zu uns nehmen: Man nehme ein Stückchen Huhn (oder irgendwelche Hühnerabfälle), viel Getreide und vielleicht noch ein bisschen Gemüse, erhitzt sie so hoch, dass alle positiven Inhaltsstoffe zerstört sind und entziehe ihnen das Wasser. Dann setzt man so viele künstliche Vitamine und Mineralstoffe zu, dass bei der durchschnittlichen Verzehrempfehlung auch der durchschnittliche Tagesbedarf laut WHO gedeckt ist. Zum Schluss mische man noch Aromastoffe dazu, damit die Stückchen doch wieder nach Huhn schmecken und natürlich Konservierungsstoffe, damit die Bröckchen ja auch lange haltbar sind, um sie in Lebensmittelgeschäften auch gut verkaufen zu können. Und als Empfehlung schreibt man dann auch noch dazu, dass man auf jeden Fall mehrere Liter Wasser dazu trinken soll, weil diese Nahrung ja trocken ist. Mahlzeit!
  • Hundefuttertest
    von REDAKTION am 29.07.2013 um 12:55
    Anders als bei der Katze sind Verdauungstrakt und Stoffwechsel des Hundes sind nicht auf die ausschließliche Aufnahme von tierischem Futter angewiesen. Im Zuge der Domestikation hat sich der Hund immer mehr an die Lebensgewohnheiten und die für den Menschen verfügbaren Nahrungsmittel anpassen müssen, wodurch er mehr und mehr zum Omnivor (Allesfresser) wurde. Eine ausschließliche Fleischfütterung ist also beim Hund nicht zwingend notwendig. Eine abschließende wissenschaftliche Bewertung über mögliche Schäden von künstlichen Vitaminen beim Hund liegt nicht vor. Zucker in kleinen Mengen wird in der Futtermittelindustrie meist zum „Färben“ der Futtermittel eingesetzt, damit diese für den Verbraucher eine ansehnliche Farbe haben. Karies wird beim Hund nur sehr selten festgestellt. Wichtig ist, dass der Hund optimal mit Nährstoffen versorgt wird, also weder zu viel noch zu wenig Nährstoffe in der Nahrung vorhanden sind. Entscheidend ist auch, den Hund so zu füttern, wie es seinem Alter und seiner Fitness entspricht. Abwechslung im Napf gewöhnt den Hund an verschiedene Futterarten und bietet eine breite Palette an Nährstoffen an. Auch Selberkochen bzw. die Fütterung von rohem Fleisch (kein Geflügel, kein Wildschwein!) kann, wenn es richtig gemacht wird, eine adäquate Ernährung darstellen. Wie beim Menschen sollte auch beim Hund auf ausreichende Bewegung geachtet werden. Ihr Konsument-Redaktionsteam
Bild: VKI