Palliativmedizin: Kinder und Jugendliche

Von der Kindheit in den Tod

Seite 1 von 3

Nächsten Inhalt anzeigen
KONSUMENT 2/2015 veröffentlicht: 29.01.2015

Inhalt

Mobile Kinderkrankenpflege- und Hospiz-Teams unterstützen Familien bei der Betreuung schwer kranker und sterbender Kinder. Sie ermöglichen den kleinen Patienten mehr Lebensqualität, kümmern sich aber auch um die verzweifelten Angehörigen, besonders um die Geschwisterkinder.

Marktübersicht Palliativpflege - Dieser Artikel ist Teil einer Serie:

In diesem Artikel finden Sie eine Tabelle mit Anbietern und Kosteninfos zur Palliativmedizin für Kinder in folgenden Bundesländern:

Burgenland

  • MOKI mobile Kinderkrankenpflege
  • Sternthalerhof

Kärnten

  • MOKI mobile Kinderkrankenpflege

Niederösterreich

  • HOKI NÖ Hospizteam
  • LK Mödling Pädiatrische palliative Station Mödling
  • MOKI mobile Kinderkrankenpflege

Oberösterreich

  • KinderPalliativNetzwerk OÖ Caritas
  • MOKI mobile Kinderkrankenpflege

Tirol

  • MOBITIK mobile Tiroler Kinderkrankenhauspflege

Vorarlberg

  • HOKI Hospizbegleitung für Kinder

Wien

  • Kinderhospitz Netz
  • MOKI mobile Kinderkrankenpflege
  • MOMO mobiles Kinderhospiz

Nachfolgend unsere Markt- und Preiserhebung.


Nichts ist für Eltern schrecklicher als die Vorstellung, das eigene Kind begraben zu müssen. Und doch stehen Ärzte immer wieder vor der schweren Aufgabe, Familien damit zu konfrontieren, dass bei einem ihrer Kinder eine lebenslimitierende oder lebensbedrohende Erkrankung festgestellt wurde. Rund 4.000 bis 5.000 Kinder und Jugendliche in Österreich leben mit einer solchen Diagnose, pro Jahr versterben etwa 500 von ihnen.

Palliativteams für junge Patienten

Wenn am Ende der Kindheit der Tod steht, ist das für das familiäre Umfeld eine extreme Belastung. Pädiatrische, also auf junge Patienten spezialisierte Palliativteams können in dieser schwierigen Situation für Entlastung sorgen. Wie bei Erwachsenen geht es auch bei Kindern um die Linderung von Schmerzen und anderen belastenden Krankheitssymptomen.

Hilfe und Begleitung für die ganze Familie

Da die Betreuungsphasen bei kleinen Patienten aber Jahre dauern können, etwa bei schweren Stoffwechsel-, Herz- oder Muskelerkrankungen, muss auch die Familie mitbetreut werden. Durch die ständige Sorge um ihr krankes Kind geraten Eltern häufig in soziale Isolation. Nicht selten verlieren sie auch noch ihren Job, weil sich die Betreuungsaufgaben kaum mit der Arbeit vereinbaren lassen.

Noch schwieriger ist die Situation für die gesunden Geschwisterkinder in einer Familie. Sie erhalten oft nicht jene Aufmerksamkeit und Zuwendung, die sie dringend benötigen, und fühlen sich deshalb allein­gelassen. Und wenn am bitteren Ende die gesamte Familie mit dem Unfassbarsten konfrontiert ist, braucht es auch nach dem Tod des Kindes während der Zeit der Trauer eine professionelle Begleitung für die An­gehörigen.

Wie auf junge Patienten spezia­lisierte Palliativ- und Hospizteams arbeiten, lesen Sie in unserem Interview mit Dr. Martina Kronberger-Vollnhofer vom mobilen Kinderhospiz MOMO in Wien.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
MOKI mobile Kinderkrankenpflege, Sternthalerhof, MOKI mobile Kinderkrankenpflege, HOKI NÖ Hospizteam, LK Mödling Pädiatrische palliative Station Mödling, MOKI mobile Kinderkrankenpflege, KinderPalliativNetzwerk OÖ Caritas, MOKI mobile Kinderkrankenpflege, MOBITIK mobile Tiroler Kinderkrankenhauspflege, HOKI Hospizbegleitung für Kinder, Kinderhospiz Netz, MOKI mobile Kinderkrankenpflege, MOMO mobiles Kinderhospiz

Die folgenden Seiten dieses Artikels sind kostenpflichtig.

Falls Sie Abonnent sind, melden Sie sich bitte an:
 
Falls Sie kein Abonnent sind, wählen Sie bitte eine der folgenden Optionen:

KONSUMENT-Abo

52 Euro: 12 Hefte + Online-Zugang  Mehr dazu

KONSUMENT-Online-Abo

25 Euro: 12 Monate Online-Zugang  Mehr dazu

Online-Tageskarte

5 Euro: 24 Stunden Online-Zugang  Mehr dazu

Bewertung

Wertung: 0 von 5 Sternen
KONSUMENT-Probe-Abo