Rollatoren

Zwei-Klassen-Gesellschaft

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KONSUMENT 5/2014 veröffentlicht: 24.04.2014

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Neben Rollatoren auf Kranken­schein gibt es mittlerweile eine neue Generation von ­Gehhilfen, die mit wenig Gewicht und hoher Funk­­tionalität punkten. Diese Vorzüge haben allerdings ihren Preis – und der bleibt hauptsächlich den Patienten, denn die Krankenkassen gewähren bestenfalls einen ­Zuschuss.

15 Rollatoren (Rollmobile) im Test:

  • Russka - Vital
  • Topro - Olympos
  • Dietz - Taima und Ligero
  • Invacare - Dolomite Jazz und Legacy
  • Meyra - Orthopedia
  • Topro - Troja 2G BAsic
  • Volaris - S7 Smart
  • Handicare - Germino
  • Drive Medical - Nitro und Migo
  • Bischoff & Bischoff - RL-Smart und Rollator B
  • Rebotec - Polo-Plus-T

Getestet wurden Gewicht, Größe, Ankipphilfe, Einstellen der Handgriffe (Höhe), Bedienung der Bremsen, Fahrverhalten auf ebenem und unebenem Untergrund, Schadstoffe. - Hier der Testbericht:

Auch wenn man den Gedanken daran immer wieder wegschiebt: Irgendwann ist es so weit. Im Lauf der Jahre wird das Gehen mühsamer. Spätestens wenn Schwäche oder Schwindel die Schritte unsicher machen, ist es höchste Zeit für einen Rollator. Doch auch nach ­Unfällen oder während der Rekonvaleszenz nach Operationen kann eine Gehhilfe wertvolle Dienste leisten.

Test Rollator/Rollmobil

Was im landläufigen Sprachgebrauch Rollator heißt, ist streng genommen ein Rollmobil. Der Unterschied: Ein Rollator hat nur zwei Räder, ein Rollmobil hingegen vier. Und ­genau um solche Gefährte geht es in diesem Test, den die deutsche Stiftung Warentest vor Kurzem durchführte.

Querfalter und Längsfalter

Getestet wurden 15 Modelle, die je nach Ausstattung bei uns zwischen 89 und 459 Euro kosten. Vor allem moderne Gehhilfen kommen im Gegensatz zu den traditionellen Rollatoren (aus Gründen der leichteren Verständlichkeit verwenden wir auch diesen, wenngleich fachlich unscharfen Begriff) um einiges teurer. Herkömmliche Rollmobile sind jene, die die Kassen hauptsächlich finanzieren und die man deshalb am häufigsten sieht. Es handelt sich dabei um massive Geräte, meist aus Stahl, mit einem Sitzbrett und ­einem Drahtkorb.

Geräte, meist aus Stahl

Zieht man eine Querstange hoch, lassen sie sich quer zur Fahrtrichtung einklappen. Meist, das zeigte unser Test, fallen bei diesen sogenannten Querfaltern Vorder- und Rückseite mit Wucht ineinander. Zusammengeklappt sind diese Modelle häufig sperrig und fallen leicht um.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Drive Medical Migo, Invacare Dolomite Legacy, Rebotec Polo-Plus-T, Dietz Ligero, Bischoff & Bischoff Rollator B, Russka Vital, Topro Olympos, Dietz Taima, Invacare Dolomite Jazz, Meyra Ortopedia Mobilus, Topro Troja 2G Basic, Volaris S7 Smart, Handicare Gemino, Drive Medical Nitro, Bischoff & Bischoff RL-Smart

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Kommentare

  • Rollatoren u.ä.
    von kartoffel am 25.04.2014 um 18:56
    Finnlandurlauber wissen, es gibt auch solche Fortbewegungsmittel (haupts.) für Senioren - einen deutschen Namen dazu kenne ich leider noch nicht, Finnisch potkupyörä: http://www.esla.fi/fin/potkupyora.html
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