Skihelme für Jugendliche

Schutz für coole Kids

Seite 1 von 6

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 1/2010 veröffentlicht: 01.12.2009, aktualisiert: 16.12.2009

Inhalt

  • Belüftung mangelhaft
  • Verletzungsgefahr durch Riemen
  • Helme schlechter als Modelle für Erwachsene

Wie so oft sind es auch auf der Piste gerade Kinder und Jugendliche, die dem größten Risiko ausgesetzt sind. Ihre Körperproportionen und die schwächere Muskulatur machen sie bei Unfällen meist zum Verlierer. Mit der entsprechenden Ausrüstung lassen sich schlimmere Verletzungen abwenden.

85% weniger Verletzungsgefahr 

Ein Skihelm kann 85 Prozent aller Schädel- und Gehirnverletzungen verhindern. Abgesehen von Tirol und Vorarlberg, die auf Eigenverantwortung setzen, haben alle österreichischen Bundesländer eine Helmpflicht für Kinder entweder bereits erlassen oder werden es in absehbarer Zeit tun.

Anpassungsfähig

Unsere kritischen Probanden haben zwölf Modelle geprüft, darunter eine Vollschalenkonstruktion (SH+ Flash). Im Unterschied zu den Halbschalenhelmen schützt dieser die Ohren nicht mit einem flexiblen Polster, sondern die Helmschale reicht bis über die Ohren. Was sich anfangs gut anhört, muss nicht zwingend positiv sein. Wie sich im Praxistest zeigte, sind Modelle mit Halbschale die bessere Lösung für lange Tage auf der Piste. Der Vollschalenhelm trübte nämlich die Geräuschwahrnehmung und verursachte zudem leichte Druckstellen.

Kopfbandverstellung

Damit der Helm gut sitzt, verfügen die ­meisten – mit Ausnahme des SH+ Flash und des R.E.D. Trace Grom – über eine Kopfband(schnell)verstellung, die beim Großteil auch gut zu bedienen war. Ausgerechnet die beiden „guten“ Testabsolventen konnten hier nicht überzeugen. Die Rädchen, mit denen das Band enger oder weiter gemacht werden soll, waren bei diesen Modellen extrem schlecht zugänglich – vor allem mit Handschuhen.

Ein Garant für gute Passform ist die Kopfbandschnellverstellung aber ohnehin nicht. Vor allem der Casco Snow Shield verursachte innerhalb kürzester Zeit unangenehme Druckstellen an den Schläfen und am Hinterkopf. Daran konnte auch die Verstellmöglichkeit nichts ändern.

"Hineinwachsen": keine Lösung 

 Die Kopfbandschnellverstellung sollte nicht dazu verleiten, den Helm eine Nummer größer zu kaufen und darauf zu warten, dass das Kind hineinwächst. Was beim Skianzug eine adäquate Sparmaßnahme darstellt, vermindert beim Helm die schützende Wirkung. Außerdem ändert sich die Kopfgröße ohnehin nicht so schnell wie die Körpergröße.

 

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Giro Slingshot, Uvex x-ride junior, Salomon JIB JR, Casco Snow Shield, Head Joker, SH+ Flash, Scott Shadow III Youth, Carrera Top Fun, Cratoni Chip, R.E.D. Trace Grom, Alpina Carat, Atomic Punx

Die folgenden Seiten dieses Artikels sind kostenpflichtig.

Falls Sie Abonnent sind, melden Sie sich bitte an:
 
Falls Sie kein Abonnent sind, wählen Sie bitte eine der folgenden Optionen:

KONSUMENT-Abo

52 Euro: 12 Hefte + Online-Zugang  Mehr dazu

KONSUMENT-Online-Abo

25 Euro: 12 Monate Online-Zugang  Mehr dazu

Online-Tageskarte

5 Euro: 24 Stunden Online-Zugang  Mehr dazu

Inhalt

Bewertung

Wertung: 0 von 5 Sternen
KONSUMENT-Probe-Abo