Wasserkocher

Vorsicht, heiß!

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Konsument 2/2011 veröffentlicht: 18.01.2011

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Sie erhitzen Wasser blitzschnell, sind aber nicht unproblematisch. Schadstoffe haben wir zum Glück keine gefunden, allerdings andere Ärgernisse – zum Beispiel Außenflächen, die so heiß werden, dass man sich daran verbrennen kann.

Er ist praktisch, er ist schnell und er spart Energie: Weder eine Gasflamme noch ein Cerankochfeld erwärmen Wasser so flott und energiesparend wie der Wasserkocher. Das zeigt auch unsere Infografik. Längst hat daher dieses elektrische Küchengerät den pfeifenden Teekessel und den Tauchsieder von anno dazumal abgelöst.

Viel Bewegungsfreiheit

Wasserkocher bestehen, wie unser Test zeigt, inzwischen ausschließlich aus einer Kanne mit integriertem Heizelement und einem Abstellsockel mit Steckverbindung samt ­Kabel für die Stromversorgung. Das garantiert angenehm viel Bewegungsfreiheit. Die kann allerdings ziemlich eingeschränkt ­werden, wenn die Steckverbindung nicht in der Mitte des Sockels (konzentrische Steckverbindung) liegt. Dann muss man, wie bei den beiden komplett aus Kunststoff gefertigten Billiggeräten von Bomann und Mia um 20 Euro, schon sehr genau zielen, um den Wasserkocher fürs Aufheizen in die richtige Position zu ­bringen. Eine mühsame Ange­legenheit, vor allem, wenn die Kanne voll und ent­sprechend schwer ist.

Heizelement: verdeckt oder freiliegend

Unterschiede gibt es auch bei den ange­botenen Systemen: verdecktes gegen frei liegendes Heizelement lautet hier das Match. Das wurde inzwischen zugunsten der eleganteren Variante entschieden. Die meisten von uns untersuchten Geräte ­kochen ihr Wasser mit einer verdeckten Heizwendel. Die metallene Bodenplatte, die sie abdeckt, sieht zwar gut aus, sorgt aber auch dafür, dass die Dampfblasen, die während des gesamten Erwärmungsvorgangs aufsteigen, ordentlich blubbern. Vor allem so bekannte Marken wie Tefal und Kenwood fielen uns hier lautstark auf.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
AEG-Electrolux EWA 3110, Braun WK 300, Gastroback Colour vision 42420, Rowenta Brunch BV 200, Bosch TWK 6008, Tefal Express BI 6625, Philips HD 4667, Russell Hobbs Stylis 15072-56, Melitta Look Aqua Vario H203, Kenwood SJM110, Bomann WK 560 CB, morphy richards 43128, Severin WK 3365, Mia Aqua Fun EW 3364, Unold Onyx 18016

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Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
20 Stimmen

Kommentare

  • Siemens
    von ESpanlang am 01.03.2011 um 12:15
    Der Wasserkocher von Bosch ist weitgehend baugleich mit dem Siemens-Modell TW 60109. Diese Baugleichheit wird sowohl in der Tabelle als auch in der Kurzbeschreibung des Bosch-Gerätes vermerkt. Wir hatten daher auch Siemens im Test. Ihr Konsument-Team
  • Was ist mit Siemens?
    von Kaindl1 am 01.03.2011 um 07:38
    Wieso wurde Siemens nicht bei diesem Test berücksichtigt? Ich habe seit über 13 Jahren einen Siemens Wasserkocher, mit dem ich äußerst zufrieden bin. Nicht zuletzt deswegen, weil er außen gerade mal handwarm wird und von 60° und mehr WEIT entfernt ist. Dazu kommt, daß er aus Metall ist, das ich Plastik allemal vorziehe.
  • Also mir
    von schorsche am 13.02.2011 um 22:58
    kommen nur noch unbeschichtete Edelstahlkocher ins Haus, ohne Plastik-Sichtfenster! Da kann noch so sehr ein Plastikkocher der Testsieger sein! Bisphenol A und Co sind nachgewiesenermaßen endokrin wirksam und daher schädlich. Wer weiß uns mit den anderen, aus heutiger Sicht sicheren Kunststoffen (z.B. PE) in einigen Jahren alles erwartet (Stichwort REACH).
Bild: VKI