Steuern: Sparen mit KONSUMENT

Nichts herschenken

Seite 1 von 7

Nächsten Inhalt anzeigen
KONSUMENT 12/2012 veröffentlicht: 27.11.2012, aktualisiert: 24.01.2013

Inhalt

Wer keinen Jahresausgleich macht, verschenkt Geld. Wir zeigen, wie Sie im Nachhinein Steuern erstattet bekommen oder auch vorausschauend Steuern sparen können.

Arbeitsplatzwechsel, Gehaltserhöhung

Sie haben während des Kalenderjahres den Arbeitgeber gewechselt oder waren nicht ganzjährig beschäftigt? Sie haben im Laufe des Kalenderjahres unterschiedlich hohe Bezüge (hohe Gehaltserhöhung, Zulagen, Überstundenvergütung etc.) erhalten? Das führt dazu, dass Ihr Steuerabzug möglicherweise zu hoch war. Sofern der Arbeitgeber keine Aufrollung (Neuberechnung der Steuer aufgrund des Jahresgehalts) durchführt, erhalten Sie die zu viel gezahlte Steuer über den (freiwilligen) Jahresausgleich erstattet.

Absetzbeträge

Sie haben Anspruch auf den Alleinverdiener- bzw. den Alleinerzieherabsetzbetrag, den Kinderzuschlag oder eine Pendlerpauschale, welche jedoch bei der Lohnverrechnung nicht berücksichtigt wurden. Diese werden Ihnen im Rahmen des (freiwilligen) Jahresausgleichs angerechnet.

Behinderungen

Im Rahmen der Veranlagung können Behinderte eine Reihe von steuerlichen Erleichterungen in Anspruch nehmen. Wichtig: Alleinverdiener oder Personen, bei denen die Einkünfte des (Ehe-)Partners 6.000 Euro nicht übersteigen, können auch die Mehraufwendungen aufgrund einer Behinderung des (Ehe-)Partners geltend machen. Ebenso können Kosten für behinderte Kinder geltend gemacht werden.

Betriebsratsumlage

Die Betriebsratsumlage wird zwar bei der Lohnverrechnung automatisch vom Arbeitgeber einbehalten, das führt jedoch noch zu keiner Anrechnung als Werbungskosten. Dies muss im Rahmen der Lohnsteuer- oder Einkommensteuererklärung erfolgen.

Die folgenden Seiten dieses Artikels sind kostenpflichtig.

Falls Sie Abonnent sind, melden Sie sich bitte an:
 
Falls Sie kein Abonnent sind, wählen Sie bitte eine der folgenden Optionen:

KONSUMENT-Abo

52 Euro: 12 Hefte + Online-Zugang  Mehr dazu

KONSUMENT-Online-Abo

25 Euro: 12 Monate Online-Zugang  Mehr dazu

Online-Tageskarte

5 Euro: 24 Stunden Online-Zugang  Mehr dazu

Inhalt

Bewertung

Wertung: 5 von 5 Sternen
2 Stimmen

Kommentare

  • Kinderbetreuungskosten
    von REDAKTION am 03.12.2012 um 09:20

    Vielen Dank für Ihren freundlichen Hinweis. - Kinderbetreuungskosten sind ein eigenes Thema, das wir ausführlich in der nächsten Ausgabe behandeln.

    Ihr KONSUMENT-Team

  • Kinderbetreuungskosten = anrechnungsfähige Sonderausgaben!!
    von christopher am 02.12.2012 um 11:51
    Wirklich erstaunlich, dass sich der KONSUMENT hier über die für Familien mit Kindern höchst relevante steuerliche Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten als Sonderausgaben ausschweigt! Schon seit Anfang 2009 können Kinderbetreuungskosten im eigentlichen Sinne für die Betreuung am Nachmittag bzw. in den Ferien für Kinder bis zu 10 Jahren bis zum Höchstbetrag von 2.300 Euro pro Jahr und Kind steuermindernd geltend gemacht werden. Beispiele: Nachmittags-/Hortbetreuung, Ferienlager etc. (nicht aber das eigentliche Schulgeld für den Vormittags-Unterricht Privatschulen). Mit Anfang 2011 wurden die in diesem Sinne anerkennbaren Kostenkategorien RÜCKWIRKEND per 01.01.2009(!!) ausgeweitet, sodass auch zusätzlich auch die Kosten für Verpflegung (Schulkantine, Essenskosten auf Ferienlagern etc.), Bastelbeiträge und sogar Musikunterricht(!) absetzbar sind. Vgl. https://www.bmf.gv.at/Publikationen/Downloads/BroschrenundRatgeber/_start.htm Alle, die dies bei ihren bereits eingereichten ANV 2009-2011 noch nicht berücksichtigt haben, sollten daher bei nachweislichem(!) Vorliegen dementsprechender Kosten einen formlosen WIEDERAUFNAHME-ANTRAG stellen, um hier nachträglich noch zusätzliche Steuervorteile zu lukrieren. Solche sensiblen Infos bitte in Hinkunft besser recherchieren, liebe Redaktion!
KONSUMENT-Probe-Abo