Cholesterinsenker im Test

Gut und böse

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Konsument 10/2009 veröffentlicht: 16.09.2009

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  • Medikamente sind nur unterstützende Maßnahme
  • Ernährung und Lebensstil entscheidend
  • CSE-Hemmer sind die am besten geeignete Präparate

Streicht man sich die Butter mal etwas dicker aufs Brot oder gönnt sich gar ein Ei am Morgen, heißt es gleich: „Pass bloß auf deinen Cholesterinspiegel auf.“ – „Lass dir dein Frühstück nicht vermiesen!“, möchte man derart gegängelten Zeitgenossen zurufen. Blutfette (Triglyceride und Cholesterin) sind zwar zu beachten, verteufeln darf man sie allerdings nicht.

Der Körper benötigt Fette

Die viel gescholtenen Verbindungen erfüllen im menschlichen Organismus wichtige Aufgaben. Die energiereichen Triglyceride sind Energiespeicher für den Organismus. Sie werden auch zur Polsterung innerer Organe benötigt, um eine effektive Wärmeisolierung auszubilden. Die Fette werden vom Körper nicht selbst hergestellt, sie müssen mit der Nahrung aufgenommen werden.

Lebensnotwendiges Cholesterin

Cholesterin ist für den Menschen ebenfalls essenziell. Es dient dem Organismus zur Synthese von Sexualhormonen, Cortisol, Vitamin D, Gallensäuren sowie zur Bildung der Zellmembran. Damit der Körper immer genug Cholesterin zur Verfügung hat, stellt er den Stoff selbst her. Hauptorgan der Synthese ist die Leber, darüber hinaus findet die Produktion auch in Darm und Haut statt.

 

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Kommentare

  • Cholesterinsenker im Test
    von Stefan64 am 30.10.2009 um 13:34
    Schade,dass keine differenziertere Darstellung zwischen Primärprävention und Sekundärprävention gemacht wurde. Besonders schade, dass systematisch nicht unterschieden wurden zwischen endogenen Hypercholinesterinämie und der ernährungsbedingten. Gerade wenn vor allem auf Ernährsbedingte C. eingegangen wird, sollten nicht Allgemeinplätze (viel Obst, viel Bewegung) sondern Dosierungen angegeben werden wie zb etwa 500 gr Obst/Gemüse pro Tag bzw 4x 45 min Ausdauer bei niedrigem Puls oder ähnlich. Für einen Betroffenen also relativ wenig Wissenswertes. Vielleicht ist einmal eine Geschichte möglich im Rahmen einer umfassenderen Betrachtung ausgehend von Primärprävention im Vergleich was kann Bewegungsmodifikation vs was kann Ernährungsmodifikation (Haferkleie und Konsorten) vs was können Substanzklassen? Bei der hohen Dunkelziffer an Betroffenen ist eine seriös recherchierte Geschichte sicher für viele Leser spannend und hilfreich mit besten grüßen
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