Schönheitschirurgen: Beratungstest

Nicht nur schöne Ergebnisse

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Konsument 1/2010 veröffentlicht: 03.12.2009, aktualisiert: 16.12.2009

Inhalt

  • Vier Schönheitschirurgen berieten gut bzw. sehr gut
  • Umfassende Aufklärung ist unverzichtbar
  • Nie zur Operation drängen lassen

Die Unzufriedenheit der Österreicherinnen und Österreicher mit dem eigenen Körper wächst stetig. Inzwischen unterziehen sich jedes Jahr 40.000 bis 50.000 Menschen einer Schönheitsoperation. In der Rangliste der beliebtesten Eingriffe nehmen Faltenbehandlung, Gesichtsstraffung, Nasenkorrektur, Fettabsaugung und Brustkorrektur die Spitzenplätze ein. Knapp 90 Prozent der Kunden von Schönheitschirurgen sind Frauen. Nach den Gründen befragt, geben die meisten an, von Darstellungen in den Medien animiert worden zu sein.

Nach dem Eingriff

Doch dem Schönheitsideal kommen sie damit offenbar nicht näher. Nur etwa zehn Prozent sind Umfragen zufolge mit ihrem neuen Aussehen wirklich zufrieden. Und für nicht wenige beginnt nach der Schönheits- OP eine wahre Odyssee durch ärztliche Ordinationen, um Korrekturen vornehmen zu lassen. Neben den Kosten steigt auch das gesundheitliche Risiko. Denn wie alle Operationen sind auch chirurgischästhetische Eingriffe mit Risiken verbunden. Risiken, die sich nicht nur durch die Operation selbst, sondern auch aus der mangelhaften Qualifikation bzw. fehlenden Erfahrung des Chirurgen ergeben können.

Zusatzqualifikationen 

Denn nicht jeder selbst ernannte und praktizierende Schönheitschirurg hat sich im Rahmen einer Zusatzausbildung zum Facharzt für plastische Chirurgie auch das nötige Fachwissen angeeignet. Begriffe wie „Schönheitschirurg“ oder „ästhetischer Chirurg“ sind nicht geschützt. Jeder Arzt kann sich so bezeichnen.


 

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Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo