Kühlschränke mit Null-Grad-Zone

Das Frischekonzept

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Konsument 1/2003 veröffentlicht: 12.12.2002, aktualisiert: 17.12.2002

Inhalt

  • Vorratshaltung wie im Kühlhaus
  • Kein tägliches Einkaufen nötig
  • Gleiche Technik, unterschiedlicher Komfort

Wenn beim Kühlschrank von Kühltemperaturen um 5 bis 6 °C die Rede ist, sind keine Einheits-, sondern lediglich Durchschnittstemperaturen gemeint. Aufgrund der Luftschichtung entstehen nämlich unterschiedliche Kältezonen von 3 bis etwa 9 °C. Kalte Luft sinkt von oben nach unten, daher ist der Bereich über den Gemüsefächern der kühlste. In den Gemüseschalen selbst ist es etwas wärmer, weil die darüber liegende Glasplatte die Kälte abschirmt. Ebenfalls wärmer sind die Bereiche in der Tür. Die dementsprechende Theorie, wie man einen Kühlschrank einräumen sollte, hat man zwar im Kopf, die Praxis ist aber häufig eine andere: Lebensmittel werden da hingestellt, wo gerade Platz ist. Für Dinge, die bald gegessen werden, kein Problem, weil sie ja trotzdem kühl stehen. Für einige Lebensmittel ist aber selbst kühl noch zu wenig.

Dreimal länger frisch?

Rohes Fleisch, Fisch, Geflügel, Wurst, Salat oder manche Obstsorten sind bei herkömmlichen Kühltemperaturen zwei bis drei Tage haltbar. In Kühlgeräten mit einer Null-Grad-Zone können solche Lebensmittel im Idealfall ein, zwei Tage länger und vor allem mit höherem Frischegrad aufbewahrt werden. Die Technik dieser Kühlschränke basiert auf jener von professionellen Kühlhäusern: kühlen knapp über dem Gefrierpunkt sowie unterschiedliche Luftfeuchtigkeit.

KONSUMENT-Lebensmittel-Check