Schädlinge im Haushalt

Ungebetene Mitbewohner

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KONSUMENT 11/2011 veröffentlicht: 20.10.2011

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Sind Kakerlake, Pharaoameise oder Bettwanze in der Wohnung, hilft meist nur noch ­professioneller Beistand. Doch es gibt eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen, um lästige ­Mitbewohner fernzuhalten.

Ungebetene Gäste im HaushaltWer hat es nicht schon selbst erlebt: Plötzlich und wie aus dem Nichts schwirrt eine Lebensmittelmotte durch die Küche. Die beunruhigende Entdeckung hat in der Regel ein hek­tisches Kramen im Vorratsschrank zur Folge.

Gefahndet wird nach offenen Verpackungen, in denen sich die ungebetenen Gäste – meist handelt es sich um die Dörrobstmotte (Plodia interpunctella) – eingenistet haben könnten. Der Schädling bevorzugt vor allem Mehl und Teigwaren, Körner, Müsli, Nüsse, Hülsenfrüchte, Schokolade und Tierfutter. Indiz für den Befall sind weiße Gespinste und Kot­krümel in der Verpackung.

Lebensmittel geschlossen aufbewahren

Der Angriff der Dörrobstmotte erfolgt nicht selten auf indirektem Wege. Die Plagegeister nutzen verpackte Lebensmittel wie Müsli oder Tierfutter als Transport­vehikel und schleusen sich in die Vorratskammer ein. ­Einmal im Haus, suchen sich die Tiere neue Brutstätten. Kunststoffsackerl und Karto­nagen stellen dabei genauso wenig eine Bar­riere dar wie nicht wirklich gut verschlossene Plastik­behälter. Und wenn sie sich einmal einge­nistet haben, wird es schwer, sie wieder loszuwerden. Wer sich darauf beschränkt, ­be­fallene Produkte auszusortieren, wird ­wenig Erfolg haben. Um einen Rückfall zu ver­meiden, müssen auch die Kästen einer sorgfäl­tigen Reinigung ­unterzogen werden. Besondere Aufmerksamkeit sollte dabei Ritzen und Bohrungen für Regalböden gelten, die von den Motten gerne als Kammern für die Puppen genutzt werden.

Keine mangelnde Hygiene

Stellt uns bereits die Dörrobstmotte vor grö­bere Herausforderungen, so entpuppt sich die Küchenschabe, auch bekannt als Kaker­lake, als deutlich hartnäckigerer Gegner. Schaben sind scheu, dämmerungs- und nachtaktiv, ­haben eine hohe Vermehrungs­rate und er­weisen sich als äußerst widerstandsfähig gegen Bekämpfungsmittel. ­Meistens sitzt der Schock tief, entdeckt man eines der Insekten mit den langen Fühlern in der Wohnung. ­Peinlich sollte einem das jedoch nicht sein, denn der Befall muss nichts mit mangelnder Hygiene zu tun haben.

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Bild: VKI