Tierärzte im Test: Hundewelpen

Bello in guten Händen

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Konsument 5/2008 veröffentlicht: 14.04.2008

Inhalt

  • Gute Noten bei der klinischen Untersuchung
  • Ernährungsberatung weitgehend in Ordnung
  • Schwächen bei Beratung zu Haltung und Erziehung

Vertrauensperson Tierarzt

Nach der Katze ist der Hund des Österreichers liebstes Haustier. Geschätzt 600.000 der treuen Vierbeiner leben in den Haushalten. Wer sich einen Hund nimmt, trifft zwar keine Entscheidung fürs Leben, aber doch immerhin für die nächsten 10 bis 16 Jahre. So lange ist die Lebenserwartung im Durchschnitt. Mit dem Tier verändert sich nicht nur der Alltag, sondern auch der Bekanntenkreis; so wird der Tierarzt zwangsläufig zu einer neuen Vertrauensperson. Untersuchungen und Impfungen lassen den Gang in die Ordination vor allem bei jungen Hunden bald zur Routine werden.

Wohnortnähe und Notdienst

Wie auch sonst im Leben gilt bei der Suche nach einem geeigneten Veterinär: Vorsorge ist besser. Frauerl und Herrl sollten sich am besten bereits umschauen, bevor das neue „Familienmitglied“ sein Quartier bezogen hat. Ideal ist es, wenn die Ordination in der Nähe des Wohnortes liegt und einen Notdienst anbietet. Viele Hundebesitzer können nämlich ein Lied davon singen. Wie kleine Kinder neigen auch Hunde dazu, ausgerechnet an Wochenenden und Feiertagen krank zu werden.

Blick in die Ordination

Bei der Tierarztsuche können Empfehlungen von Bekannten und Freunden, die bereits stolze Hundehalter sind, hilfreich sein. Wer es ganz genau nimmt, der wirft dennoch vor dem ersten offiziellen Termin einen Blick in die Praxisräumlichkeiten und macht sich sein eigenes Bild. Wie steht es um Öffnungszeiten und Erreichbarkeit (Notruf ), wie gehen die Assistenten mit anderen Tieren um, wie ist es um die Sauberkeit bestellt, welche Untersuchungen werden angeboten (Röntgen, Ultraschall, Labordiagnose) und welche Operationen ausgeführt?

Die richtige Wahl

Ob man die richtige Wahl getroffen hat, zeigt sich allerdings erst bei der ersten Konsultation. Ein guter Tierarzt zeichnet sich nicht nur durch fachliche Kompetenz aus. Eine sorgfältige klinische Untersuchung des Tieres, das Verabreichen aller notwendigen Impfungen oder die Aufklärung zur Entwurmung sind nur ein Teil seiner Aufgaben. Der Veterinär sollte, gerade wenn der Halter noch unerfahren im Umgang mit Hunden ist – unsere Testperson gab an, es handle sich um ihren ersten Hund –, auch über die richtige Haltung, Erziehung und Ernährung des Tieres informieren.

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Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo