Gutscheinportale

Schnäppchen oder Niete?

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KONSUMENT 1/2014 veröffentlicht: 11.11.2013, aktualisiert: 14.07.2014

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Was auf Online-Rabattportalen wie z.B. Groupon, DailyDeal und DealHeute per "Deal" stark verbilligt mit Gutschein angeboten wird, entpuppt sich nicht immer als Schnäppchen. Bisweilen handeln sich Kunden mit einem Gutschein reichlich Ärger ein.

Eine 60-minütige Shiatsu-Behandlung um 19 statt um 60 Euro, das philippinische All-You-Can-Eat-Buffet für zwei ab 16 statt 35 Euro, Malerarbeiten mit 54 Prozent Rabatt, Nächtigungen im 4-Stern-Hotel um 40 Prozent vergünstigt, ein preiswerter Sitzsack, eine dreistündige Haushaltsreinigung durch einen Putzdienst um 25  statt um 80 Euro, ein wohlfeiler Schnuppersegelkurs an einem Kärntner See, eine Gleitsichtbrille um nur 19 statt 100 Euro. - Lesen Sie einen Eintrag in unserem Forum "Schlechte Erfahrungen gemacht": DailyDeal Guthaben und zenbedroom.com

Groupon, DailyDeal und DealHeute: bis zu 90 Prozent Rabatt

Gutscheinportale präsentieren sich als wahres El Dorado für Schnäppchenjäger. Hier werden Restaurantbesuche, Reisen, Wellnessanwendungen, Friseurbesuche, Brillen, Handys, Kleidung und noch vieles andere mehr per Gutschein mit bis zu 70, manchmal sogar bis zu 90 Prozent Rabatt angeboten. Die bei uns bekanntesten Schnäppchenportale sind Groupon, DailyDeal und DealHeute.

Mindestanzahl an Interessenten

Wer bei einem Angebot zuschlagen möchte, muss auf dem Portal beim entsprechenden Deal "bestellen" bzw. "kaufen" anklicken und die  verpflichtenden Felder (u.a. Namen, E-Mailadresse, Kreditkarte) ausfüllen. Finden sich innerhalb der vorgegebenen Frist genügend Interessenten für das Angebot, kommt der Deal zustande. Der Kaufpreis wird von der Kreditkarte oder dem Kundenkonto abgebucht, der Kunde erhält seinen Gutschein und hat dann mit dem Anbieter (z.B. dem Friseur) auszumachen, wann der Gutschein eingelöst wird.

Auf die Gültigkeitsdauer achten

Allzu lange sollte man sich mit dem Einlösen solcher Gutscheine allerdings nicht Zeit lassen. Die meisten gelten lediglich einige Wochen bis Monate. Gut, wenn dann auf Anhieb alles so klappt, wie man es sich vorgestellt hat. Doch wie wir aus zahlreichen Leserzuschriften wissen, gibt es mit Gutscheinen vom Schnäppchenportal auch immer wieder Probleme.

So kam beispielsweise die eingangs erwähnte Shiatsu-Behandlung nicht zustande. Die Anbieterin war über Wochen hinweg einfach nicht erreichbar. Der Kunde wollte vom Portal den Gutschein-Kaufpreis auf seine Kreditkarte rücküberwiesen haben und bekam ihn letztlich in Form eines zwölf Monate gültigen Guthabens auf sein Kundenkonto erstattet.

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Bild: VKI