KONSUMENT.AT - Autohersteller im Ethik-Test - Bedingungen nicht erfüllt

Autohersteller im Ethik-Test

Sozial auf der Kriechspur

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Konsument 4/2004 veröffentlicht: 19.03.2004

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Bedingungen nicht erfüllt

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Honda
Honda bildet mit Nissan und Renault eine Gruppe von Nachzüglern, die den Anschluss zum Durchschnitt nicht ganz verloren haben. Recycling-Erfolg: 90 Prozent der Teile von Altfahrzeugen werden wiederverwertet. Kein Personalabbau in den letzten drei Jahren.

Nissan
Ignoriert die soziale Komponente noch mehr als die anderen Japaner, ohne im Umweltbereich besonders auffällige Leistungen zu vollbringen. Bediente sich der Polizeigewalt, um Streik in Niedriglohn-Land zu beenden (Philippinen, November 2001).

Renault
Der teilprivatisierte französische Konzern gilt zwar als Vorreiter in der Crashsicherheit (nicht bewertet), sonst aber lässt sein Verantwortungsbewusstsein zu wünschen übrig. Immerhin: 90 Prozent der Renault-Produktion sind nach Öko-Standards (extern) zertifiziert.

Fiat/Alfa Romeo/Lancia
Die Gruppe zeigt wenig Ambitionen und liegt deutlich unter dem Branchenschnitt. Der einzige Autohersteller, dessen Sozialleistungen im Stammland als negativ eingeschätzt werden, was auch mit den aktuellen wirtschaftlichen Schwierigkeiten zusammenhängt.

Skoda
Die VW-Tochter hat eine eigenständige Umweltpolitik und andere Arbeitsbedingungen. Resultat: Das Unternehmen kann in keiner Weise mit der Branche mithalten. Es wird zwar von Fortschritten im Bereich Umwelt berichtet, insgesamt mangelt es aber an Problembewusstsein.

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