Carsharing

Auf Abruf mobil

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KONSUMENT 5/2018 veröffentlicht: 26.04.2018

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Carsharing, eine interessante Alternative zur Mobilität per eigenem Pkw, liegt im Trend – private wie kommerzielle Angebote nehmen zu. Nicht außer Acht lassen sollte man die Themen Versicherungsschutz und mögliche Selbstbehalte.

Dieselverbrauch klettert auf Rekordhoch

Die vergangenen Jahre haben deutlich gemacht, dass die auch von Österreich verfolgten Klimaziele nur mit einer Reduktion des Autoverkehrs zu erreichen sein werden. Im Vorjahr kletterte der Dieselverbrauch in Österreich auf den Rekordwert von 8,3 Milliarden Liter – das sind rund 1.000 Liter pro Kopf.

Der Benzinverbrauch blieb mit 2,2 Milliarden Liter immerhin stabil. Bei Diesel sind die Haupttreiber freilich Transport-, Bau- und Landwirtschaft. Aber auch der Bestand an Privat-Pkw und die Zahl der gefahrenen Kilometer steigen Jahr für Jahr weiter an.

Parkplätze werden knapp

Hinzu kommt, dass der Platz knapp wird. In den Städten sowieso, aber auch auf dem Land. Bewohner von Wohnanlagen kämpfen ebenso wie Eigenheimbesitzer immer häufiger damit, dass jeder in der Familie sein eigenes Auto hat (oder sogar mehrere) und man so nicht nur den eigenen Vorplatz und die Einfahrt verparkt, sondern auch den der Nachbarn und den gesamten umgebenden öffentlichen Raum.

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2 Stimmen

Kommentare

  • Carsharing in den Bundesländern
    von Elisa F am 15.05.2018 um 15:37
    Sie schreiben zwar, dass es auch am Land inzwischen Angebote gibt, aber die sind sehr sehr dürftig. Ich suche bereits seit zwei Jahren ein Carsharing in Tirol. Doch ich müsste erst einmal 25km nach Innsbruck fahren um mir das Auto auszuleihen. Das ist einfach nicht attraktiv.
  • Versicherungsschutz bei privatem VErleih
    von Franz Helmreich am 08.05.2018 um 16:06
    Die meisten bestehenden Versicherungsverträge dürften den privaten Verleih (von privat zu privat, also Konsument zu Konsumentin) nicht mit dem Erfordernis einer zusätzlichen Prämie einschränken. Daher einige Fragen:

    1)Was berechtigt die Versicherung über die vertragliche Vereinbarung hinaus zusätzliches Geld zu "verlangen", wenn dieser private Verleih über eine Plattform vermittelt wird? Müsste nicht die Versicherung, um die Konsumenten zu schützen, wegen Vertragsverletzung abgemahnt und diese außertourliche Preissteigerung bekämpft werden?
    2)Sie schreiben indirekt, die Berechtigung der Versicherung in die Taschen zu greifen ("zu verlangen") entstünde, sobald eine Miete, "wie zum Beispiel bei Carsharing247 oder Caruso Carsharing", verlangt würde. Kann man von "Miete" nicht erst sprechen, wenn über die Abdeckung von Kosten hinaus Gewinne erzielt werden?
    3)Carsharing = Kostensharing. Sollte man, solange diese Bedingung erfüllt ist, auch juristisch nicht von Miete sprechen können, kann dennoch, entgegen Ihrer Information im Text, eine Zusatzversicherung "verlangt" werden?
    4) Wenn ja, auf welcher Grundlage und welche Höhe wäre aus Ihrer Sicht angemessen? (Derzeit dürften, etwa bei CS 247, umgerechnet auf ein Jahr nicht 2 oder 3 % aufgeschlagen werden, sondern 500 - 1000 %!!)
    5) Kann aber ein Kostenbeitrag ohne Gewinn, wider erwarten, als "Miete" bezeichnet werden, müsste in diesem Fall vor einem privaten Autoverleih ein Gewerbe angemeldet werden?
    6) Wenn ja, hätte dies nicht nur zusätzliche Begehrlichkeiten von Versicherungen, sondern auch von den Finanzämtern zur Folge?
    7) Wenn keine steuerlichen Begehrlichkeit berechtigt sind, weshalb dann Begehrlichkeiten von Versicherungen? Weshalb ist für die Konsumentin "eine Kontaktaufnahme mit dem Versicherer in diesem Fall unumgänglich" anstelle einer Intervention durch den VKI um die Konsumentin zu schützen?
  • Roller-Sharing
    von balazs am 08.05.2018 um 09:04
    Sie sollten nicht vergessen, daß es auch andere Fahrzeug-Sharing-Angebote gibt. In Wien sind seit drei Jahren Scooter im Sharing verfügbar, mittlerweile mit drei Anbietern und etwa 180 Fahrzeugen.

    Es wäre interessant, einen Test zu sehen, wie die Bedingungen dieser Scooter-Sharer im Vergleich zum Mainstream-Carsharing aussehen.

    Scooter verbrauchen ja viel weniger Benzin als Autos, es gibt auch elektrische zu mieten, und im Stau kommt man viel schneller voran. Am Ziel angekommen findet man leichter einen Parkplatz.
Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo