KONSUMENT.AT - Fluggepäck: verspätet, verschwunden, beschädigt - Leserreaktionen

Fluggepäck: verspätet, verschwunden, beschädigt

Ärger am laufenden Band

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KONSUMENT 6/2016 veröffentlicht: 25.05.2016, aktualisiert: 24.05.2017

Inhalt

Leserreaktionen

Aufpreis für Gepäck

Vor 2 Monaten habe ich einen Flug von Wien nach Zürich gebucht und zwar mit der AUA, obwohl sie etwas teurer als die Mitbewerber war. Jetzt habe ich leider festgestellt, dass der Flug nicht von der AUA mit 8 kg Handgepäck, sondern von der Helvetic durchgeführt wird, die nur 5 kg Gewichtsgrenze angibt. Die einzige Antwort der AUA-Helpline war, dass ich um 30 € Aufpreis ja einen Koffer mitnehmen kann. Solche versteckten Preiserhöhungen sind eine Zumutung. Ich werde in Zukunft wohl auf andere Airlines umsteigen.

Mag. Erich K.
(aus KONSUMENT 6/2017)

Dank EVZ 115 Euro refundiert

Ich habe Ihnen einen Bericht über Air Berlin gemailt (welchen Sie dann auch im KONSUMENT veröffentlicht haben) über die Praktiken der Verrechnung für an sich freies Gepäck. Ich bezahlte damals für ein Golfbag 115 €. Ich habe die Angelegenheit an Ihr Europäisches Verbraucherzentrum weitergeleitet. Dank deren Einschreiten hat mir die Air Berlin nun kommentarlos den Betrag auf mein Konto rückerstattet. Ich bedanke mich auch bei Ihnen für die Hilfe.

Marianne Orthaber
E-Mail
(aus KONSUMENT 11/2016)

Unverschämt

Der Leserbrief in Ihrer Ausgabe 8/2016 veranlasst mich, Sie auch über meine kürzliche Erfahrung mit Air Berlin zu informieren. Mein Mann und ich haben Flüge von Graz nach Stockholm gebucht, und zwar den Tarif inkl. ein Stück Freigepäck à 23 kg. Wir wollten in Graz mit einem Koffer (22 kg) und einem Golfgepäck (14 kg) einchecken. Obwohl dies unser gesamtes Gepäck war, mussten wir zusätzlich für das Golfgepäck bezahlen – und zwar 115 Euro! – weil die Dame uns erklärte, das Golfbag gilt nicht als freies Gepäckstück. Nun sind wir schon mehrmals mit solchem Gepäck geflogen, bisher immer ohne Beanstandung. Außerdem sind Freunde von uns zuvor ebenfalls nach Stockholm geflogen, hatten einen Koffer, ein Golfbag, für das sie nichts bezahlten, und ein weiteres Golfbag, das vorher angemeldet war und bezahlt wurde. Keine Probleme!

Gemeinsam sind wir nun am Samstag den 29.7. wieder von Arlanda zurückgeflogen, und konnten anstandslos das Golfbag als zweites Gepäckstück aufgeben. Auf der Website von AB steht eine Reihe von Erklärungen über die Gepäckstücke. Unter Pos. 1) Freigepäck steht nur die Begrenzung von 23 kg. Keine Einschränkung zu Größe oder Art (Sportgepäck) ist dort angegeben. Unter Sportgepäck ist nur die Variante „zusätzliches“ Sportgepäck angeführt. Auf meinen Hinweis, dass wir schon mehrmals so geflogen sind, wurde mir lakonisch mitgeteilt, dass das neu ist.

Ich glaube aber nicht, dass es rechtlich in Ordnung ist, wenn beim Freigepäck keine Einschränkungen angeführt sind. Es geht natürlich um keinen großen Betrag, aber trotzdem sind diese Praktiken unverschämt.

Marianne Orthaber
St. Nikolai
(aus KONSUMENT 9/2016)

Reisegepäck bei Air Berlin

Ich möchte Sie von eigenartigen Praktiken in Bezug auf die Beförderung von Reisegepäck bei Air Berlin und möglicher Weise auch bei anderen Billigfluglinien in Kenntnis setzten. Ich habe im Herbst 2015 über Check Felix einen Flug für zwei Personen nach Mallorca für Mai 2016 gebucht. Erst durch einen Hinweis eines Bekannten wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass bei dem bestellten Flugtarif ausschließlich Handgepäck inkludiert ist.

Ich habe daraufhin ca. 10 Tage vor Abflug nochmals die Air Berlin Buchungs-Website geöffnet und dort auch die Seite zum Buchen von Reise- und Sportgepäck gefunden, laut Anweisung sollten diese Buchungen bis zu 30 Stunden vor Abflug möglich sein. Mein Golfgepäck mit 50 € pro Richtung wurde anstandslos akzeptiert. Daraufhin wollte ich meinen Koffer mit 30 € pro Richtung als Aufgabegepäck nachbuchen, was jedoch nicht mehr möglich war.

Auf dem Flughafen wird für die Buchung des Gepäcks ein Aufschlag von 100% verrechnet was in Wien kein Problem war, in Palma hat die Prozedur aufgrund des großen Andrangs jedoch über eine Stunde gedauert und ich hätte beinahe meinen Flug verpasst. Da es nicht nur mir sondern auch anderen mitreisenden Golffreunden ebenso ergangen ist, denke ich, dass es sinnvoll wäre dieses Thema zur Sprache zu bringen.

DI Hubert Pitner
E-Mail
(aus KONSUMENT 8/2016)

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