VW-Abgasskandal: Garantieerklärung abgeben

Kunden kritisieren Software-Update

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veröffentlicht: 20.11.2017

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Der VW-Abgasskandal betrifft in Österreich rund 360.000 Fahrzeuge. Ein Software-Update soll alles wieder gut machen, doch Kunden berichten Mängel. Wir fordern eine Garantieerklärung. 

Beim Software-Update beteuerte der VW-Konzern mehrfach, dass den Betroffenen durch die Umrüstung keine Nachteile entstehen würden.

Umfrage unter VW-Kunden

Eine Umfrage unserer VKI-Rechtsabteilung kam aber zu einem anderen Ergebnis: Rund 43 Prozent der von uns befragten Konsumenten stellten nach der Umrüstung negative Veränderungen an ihrem Fahrzeug fest. Die häufigsten waren:

  • erhöhter Kraftstoffverbrauch
  • Leistungseinbrüche im oberen und unteren Drehzahlbereich und
  • ein deutlich spürbares “Ruckeln” des Motors. 

Lesen Sie mehr dazu: VW-Abgasskandal: Probleme nach Software-Update 11/2017

Der VW-Generalimporteur Porsche Austria wehrte sich daraufhin dagegen, dass jedes zweite Auto nach dem Update nicht mehr einwandfrei funktionieren würde. Das deutsche Kraftfahrbundesamt habe bestätigt, so der Importeur, dass bei Kraftstoffverbrauch, CO2-Emissionen, Motorleistung und maximales Drehmoment sowie Geräuschemissionen keine Nachteile verbunden seien.

Umfassende Garantierklärung

Wir sagen: Diese Unsicherheiten lassen sich leicht aus der Welt schaffen - durch eine umfassende Garantierklärung. Wenn es keine Probleme gibt, dann kann VW so eine Garantieerklärung problemlos geben.

Lesen Sie auf vki.at die Chronologie des VW-Skandals: Chronologie: VW-Abgasskandal

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