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Einbruchhemmende Türen ("Sicherheitstüren")

Technik der Verzögerung

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Konsument 10/2008 veröffentlicht: 17.09.2008, aktualisiert: 25.09.2008

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Klimaklasse und Verkleidungen

Neben den verschiedenen Bauteilen ist die Klimaklasse einer Tür entscheidend für ihre einbruchhemmende Wirkung. Sie gibt Auskunft darüber, um wie viel sich eine Tür bei hohen Unterschieden zwischen Außen- und Innentemperatur verziehen darf. Laut Norm EN 1121 Prüfklima C dürfen sich Türen der Klasse 3 (c) an der Längskante nur um 2 mm verziehen, bei Klasse 2 (c) um 4 mm (diese Klasse wird empfohlen) und bei Klasse 1 (c) um 8 mm.

Ansprechende Türverkleidungen

Natürlich sollte eine einbruchhemmende Tür, die die genannten Kriterien erfüllt, nicht wie ein Panzerschrank oder ein Stahlkoloss aussehen. Fast alle Hersteller bieten ein großes Sortiment an Türverkleidungen an, die auch in einem Altbau ein gutes Bild machen. Das sind allerdings Ext­ras, die einiges kosten. Die Höhe der Investition für eine einbruchhemmende Tür schreckt wahrscheinlich so manchen ab. Vor allem, weil es dafür kaum Förderungen gibt. Man sollte jedoch bedenken, dass die materiellen Schäden bei einem Einbruch oft ungleich größer sind als die Investitionskosten für eine Tür – und die seelischen Folgen sind gar nicht mit Geld wieder gutzumachen.

Verschiedene Bauteile

Aus diesen Bauteilen besteht jede einbruchhemmende Tür:

Türblatt . Entscheidend für die einbruchhemmende Wirkung ist nicht das Material, sondern die Widerstandszeit, also jene Zeit, die eine Tür einem Einbruchsversuch standhält. Der Norm entsprechende einbruchhemmende Türen müssen so gebaut sein, dass die auf das Türblatt aufgebrachten Kräfte über Beschläge, Bänder und Schlösser abgeleitet werden können. Sie müssen auch einen Widerstand gegen das Schaffen einer durchstiegsfähigen Öffnung (etwa 30 x 40 cm) bieten.

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