KONSUMENT.AT - Sicherheitstüren: Kaufberatung - Test in Wien und Tirol: 18 Anbieter von Sicherheitstüren

Sicherheitstüren: Kaufberatung

Kostbare Minuten

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KONSUMENT 11/2013 veröffentlicht: 23.10.2013

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Beratungstest: Für Profis ist auch eine Sicherheitstür kein unüberwindbares Hindernis. Aber man kann das Eindringen um entscheidende Minuten verzögern. Gute Beratung beim Türenkauf, das zeigt unser Test, ist jedoch nicht immer selbstverständlich.

Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist – vor allem im Osten Österreichs – unverändert hoch. Für die Betroffenen ist damit nicht nur ein materieller Schaden verbunden. Oft wiegen die Verletzung der Privatsphäre und der Verlust des Sicherheitsgefühls noch schwerer – ein Verlust, den keine Versicherung abdeckt. - Unser Test untersucht, wie gut Anbieter von Sicherheitstüren der Klasse WK3 beraten.

Objekte ohne Sicherheitstür bevorzugt

Mit relativ einfachen Sicherungsmaßnahmen kann man das Eindringen in den Wohnbereich schwieriger machen. Meistens lässt sich sogar verhindern, dass Einbrecher es überhaupt versuchen, da sie ungesicherte Objekte bevorzugen.

Sicherung der Eingangstüre

Während für Eigenheime eine elektronische Alarmanlage das geeignete Abschreckungsmittel ist (ein Haus gilt es rundum zu schützen), ist bei einer Wohnung die Sicherung der ­Eingangstür vordringlich; jedenfalls, wenn sie die einzige Zugangsmöglichkeit zur ­Wohnung bildet. Weitere Sicherheitsmaßnahmen: Fenster bei Abwesenheit immer geschlossen halten, herkömmliche Fenstergriffe durch versperrbare ersetzen.

ÖNORM und Widerstandsklasse entscheidend

Auf der sicheren Seite ist man mit einer ­Sicherheitstür, die nach ÖNORM B 5338 (bzw. EN 1627) geprüft wurde. Jede geprüfte Tür wird einer Widerstandsklasse (WK) zugeordnet. Diese gibt an, wie lange ein Einbrecher braucht, um eine Tür zu öffnen, und welche Werkzeuge er dafür benötigt.

Einbruchsschutz durch höhere Widerstandszeit

Bei ­Widerstandsklasse 1 reicht schon körperliche Gewalt, um binnen Sekunden zum Erfolg zu kommen. Bei WK 3, das ist die Klasse, die für Privatwohnungen in aller Regel als ausreichend angesehen wird, muss schon Spezialwerkzeug wie ein Kuhfuß herhalten und die Tür muss dem Angriff fünf Minuten wider­stehen. Für viele Profibanden ist das bereits zu lang – das Risiko, erwischt zu werden, ist zu hoch.

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