KONSUMENT.AT - Heizkosten: Anstieg bei Pellets - Buchtipp: "Energiesparen ganz einfach"

Heizkosten: Anstieg bei Pellets

Scheitholz billiger

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KONSUMENT 10/2013 veröffentlicht: 03.10.2013

Inhalt

Buchtipp: "Energiesparen ganz einfach"

Buch: Energiesparen Schlechte Gebäudeisolierung, undichte Fenster, veraltete Heizkessel, Stromfresser in Küche und Wohnzimmer: In vielen Haushalten wird Energie nicht verschwendet, sondern förmlich vernichtet. Angesichts rasant steigender Preise eine immer teurere Angelegenheit. Energie sparen – und damit auch das Klima schützen – ist deshalb angesagt.

Unser Ratgeber "Energiesparen - ganz einfach!" zeigt, wie einfach es ist, den Verbrauch in vielen Bereichen ohne Komfortverlust zu senken. Außerdem: Wie Sie vorgehen, wenn größere Investitionen anstehen, und welche Förderungen es in Österreich für Energiesparmaßnahmen gibt.

Aus dem Inhalt

  • Mehr Licht um weniger Geld
  • Wo und wie Wärme verloren geht
  • Welche baulichen Maßnahmen sinnvoll sind

145 Seiten, 14,90 Euro (+Versandspesen)

Bewertung

Wertung: 4 von 5 Sternen
10 Stimmen

Kommentare

  • Es gibt durchaus seriöse Zahlen.
    von Reitbauer2 am 15.10.2013 um 16:30
    Die WHO kommt in ihren 2006 publizierten "Air Quality Guidlines" (S.272) zu dem Schluss, dass Feinstaub aus Biomasse genau so schädlich ist wie sonstiger Feinstaub in der Stadtluft. Es geht im Vergleich der Brennstoffe also hauptsächlich um die ausgestoßene Menge. Ich bin nicht vom Fach, aber ich habe hier z.B. einen Vortrag von Dr. Thomas Brunner von der TU Graz, der folgende Werte nennt - Stückholzkessel: 20 mg/MJ - Pelletkessel: 20 mg/MJ - Hackgutkessel: 20-30 mg/MJ - Kaminofen: 25-50 mg/MJ Gas, Öl und Fernwärme kommen da nicht vor, das müsste aber zu ermitteln sein. Das ist sicher irgendwo ordentlich publiziert, aber hier ist der Vortrag: http://bit.ly/193iDr5 Mir sind auch andere Arbeiten zu dem Thema untergekommen. Vielleicht können sie sich mit Dr. Brunner in Verbindung setzen, er scheint in Österreich der "go-to guy" bei dem Thema zu sein. Der Kaminöfen-Boom ist vor allem in den Städten ein echter Rückschritt, und der sehr günstige kWh-Preis für Stückholz, den die Konsument-Tabelle jedes Jahr ausweist, befeuert den Trend noch mehr. Ich denke, den Feinstaub-Aspekt bei Holzfeuerungen sollte man gerade hier nicht unter den Tisch kehren - damit die Konsumenten Kosten und Nutzen für sich und die Umwelt richtig abwägen können.
  • Feinstaub
    von REDAKTION am 14.10.2013 um 15:17
    Derzeit gibt es leider keine Daten, die einen seriösen Vergleich der gesundheitsgefährdenden Wirkungen von Kleinfeuerungsanlagen unterschiedlicher Energieträger erlauben. Jedenfalls stoßen zeitgemäße Holzheizungen ungleich weniger Feinstaub aus als ältere Modelle. Pelletkessel, die mit dem Österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet wurden, dürfen maximal 20 mg Staub je Megajoule ausstoßen. Ihr Konsument-Team
  • Bitte Feinstaubausstoß anführen!
    von Reitbauer2 am 14.10.2013 um 14:15
    Es wäre toll, wenn die Heizkosten-Tabelle neben dem CO2-Wert auch den Feinstaubausstoß pro kWh anführen würde. Ein durchschnittlicher Kaminofen stößt (bei optimalem Betrieb!) pro Füllung etwa so viel Feinstaub aus wie ein Euro5-Pkw auf 400km. Bei unsachgemäßem Betrieb schnell auch das 10-fache. Pelletöfen und Holzvergaser sind zwar deutlich besser, emittieren aber immer noch beträchtliche Mengen Feinstaub. Holzfeuerungen in der Stadt belasten die Atemluft. Und der erhöhte Rußausstoß wirkt sich auch sehr negativ auf den Klimawandel aus, wie neuere Forschungsarbeiten zeigen: http://bit.ly/GUK7Wh