Heizkosten: Preise

Auf Talfahrt

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KONSUMENT 1/2016 veröffentlicht: 23.12.2015, aktualisiert: 25.02.2016

Inhalt

Die Heizkosten bewegen sich weiter nach unten. Den stärksten Rückgang hat es bei Heizöl gegeben, aber auch Pellets und Erdgas wurden billiger.

Folgende Heizformen haben wir verglichen:

  • Kaminholz
  • Scheitholz
  • Hackgut
  • Holz-Briketts
  • Pellets
  • Erdgas
  • Flüssiggas
  • Heizöl EL (extra leicht)
  • Brikett-Rekord
  • Steinkohle (Polen)
  • Hüttenkoks Brech 3
  • Tagstrom
  • Nachtstrom
  • Fernwärme Standardtarif
  • Fernwärme NE-Tarif

In der Tabelle finden Sie Angaben zu: Brennstoffpreis in Cent/Einheit, Energiegehalt in kWh/Einheit, Jahresnutzungsgrad, Vergleich mit Gasbrennwertkessel (Kombitherme), CO2-Emission, Heizkosten bei einer Altbauwohnung, bei einem Einfamilienhaus und einem modernen Niedrigenergiehaus. - Und hier finden Sie  alle KONSUMENT-Artikel zum Thema Heizung . - Hier der Bericht:


Heizen wird billiger

Der Abwärtstrend bei den Heizkosten hat sich im Vorjahr verstärkt. Wobei dies vor allem auf den fortgesetzten Verfall des Erdölpreises zurückzuführen ist. Die Rohölsorte Brent notierte Ende November schon bei 44 US-Dollar je Fass, womit der Preis im Jahresabstand fast auf die Hälfte gerutscht ist. Wie üblich fällt die Preisreduktion bei Konsumgütern deutlich niedriger aus, dennoch gab es bei Heizöl im Vergleich zu unserer Erhebung vor einem Jahr einen signifikanten Rückgang um über 22 Prozent.

Heizöl: -22%, Holzpellets: - 7%

Holzpellets folgten diesem Trend des großen Konkurrenten, wenn auch deutlich eingebremst: minus 7 Prozent. Der Rückgang bei Erdgas beschränkte sich auf etwa 4 Prozent, 4,8 Prozent waren es beim Strom.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Kaminholz im Karton Kaminofen, Scheitholz (1 m) Durchbrandkessel, Scheitholz (1 m) Holzvergaserkessel, Kaminholz (0,33 m) Kachelofen, Hackgut Jahresmenge Zentralheizung, Holz-Briketts Kaminofen , Pellets Einzelofen , Pellets Zentralheizung , Erdgas Bm³ Gaskonvektor , Erdgas Bm³ Gaskessel , Erdgas Bm³ Brennwertkessel , Flüssiggas Gaskessel, Flüssiggas Brennwertkessel, Heizöl EL Einzelofen, Heizöl EL Gebläsekessel , Heizöl EL Brennwertkessel , Brikett-Rekord Durchbrandkessel , Steinkohle (Polen) Durchbrandkessel , Hüttenkoks Brech 3 Durchbrandkessel , Brikett-Rekord Einzelofen , Tagstrom Direktheizgerät, Nachtstrom Speicherofen , Tagstrom Erdwärmepumpe, Mischtarif Erdwärmepumpe , Mischtarif Luftwärmepumpe, Standardtarif Zentralheizung, Niedrigenergietarif Zentralheizung

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Kommentare

  • Bei der Fernwärme merkt man noch nichts davon....
    von chris1976 am 27.01.2016 um 18:11
    ...Müll ist anscheinend noch immer sehr teuer.
  • CO2 und Wärmepumpe
    von REDAKTION am 23.12.2015 um 13:07
    ...und die Antwort ist auch immer die gleiche: Die CO2-Emission pro Kilowattstunde Strom ist immer gleich - egal wofür Sie den Strom verwenden. Unterschiedlich ist der Nutzungsgrad. Zur Ermittlung der CO2-Emissionen: Die Berechnungen erfolgten nach GEMIS-Österreich, GEMIS ist das Globale Emissions-Modell Integrierter Systeme, entwickelt vom Öko-Institut Freiburg das Umweltbundesamt hat es an österreichische Verhältnisse angepasst und weiterentwickelt. Ihr Konsument-Team
  • CO2 und Wärmepumpe - seit Jahren der gleiche Fehler in der Tabelle!
    von sommer1 am 23.12.2015 um 12:45
    Ich reklamier es zwar eh jährlich, aber in eurer Heizkosten-Tabelle wurde der Fehler leider bisher nie korrigiert: die CO2-Emmission bzw. CO2-Faktor bei der Wärmepumpe. Es ist schlicht und einfach falsch, hier den gleichen Wert wie bei einer Strom-Heizung hinzuschreiben. Eine Erdwärmepumpe verbraucht bezogen auf die erzeugte Wärmemenge in kWh nur 20 % Strom. Also kann man für die CO2-Emmission auch nur 1/5 dessen ansetzen, was eine Stromheizung produziert. Über den hohen CO2-Wert vom Strom, den ihr angebt, kann man ohnehin auch diskutieren - in Österreich wird Strom zu 70 % aus erneuerbaren Energiequellen produziert, vorwiegend aus Wasserkraft. Insofern ist eine CO2-Emission für Strom in der Höhe von Heizöl sicher zu hoch gegriffen. Und wenn ich für meine Wärmepumpe überhaupt Ökostrom verwende, dann bin ich ökologisch sicher besser unterwegs als mit einer Holzheizung - vor allem wenn man auch noch die Feinstaubemissionen berücksichtigt ...
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