Fotobücher

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KONSUMENT 3/2012 veröffentlicht: 21.02.2012

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Die ersten Schritte

Die Fotos für das geplante Buch wählt man aus seinen Archivdateien und kopiert sie in einen separaten Arbeitsordner, idealerweise gleich in der gewünschten Reihen­folge. Falls nötig, können die Fotos mit Bildbear­beitungssoftware (Irfanview, GIMP oder ­Photoshop) nachbearbeitet werden. Die Software für ­Fotobücher bietet standard­mäßig nämlich nur ein paar Funktionen zur Bild­bearbeitung wie Bildausschnitt, Maßstab, Rotation, Einfügen eines Passepartouts. Danach wählt man ­Größe und Format des ­Buches (hoch, quer oder quadratisch), von 10 mal 15 cm (Post­kartenformat) bis zu 30 mal 40 cm. Die Seitenzahl ist nicht immer frei wählbar, das Maximum sind hier 240 Seiten (bei Format A4).

Hintergründiges

Heikler ist der Seitenhintergrund. Klassische Alben aus Karton hatten meist weiße oder schwarze Blätter. Heute gibt es zahlreiche Wahlmöglichkeiten. Jeder Anbieter stellt ­viele Varianten von Farben und Mustern zur Verfügung. Oder man greift auf eigene Vorlagen zurück, etwa Meer, Sand, Baumkronen, Wolkenhimmel und vieles mehr. Landkarten, um die Route der Urlaubsreise zu veranschaulichen, gibt es bei Google Maps als Bildschirmfoto. Selbst gestaltete Hintergrundbilder sollte man vor der Verwendung per Bildbearbeitung aufhellen, um sie optisch zurücktreten zu lassen, sonst „erschlagen“ sie die Fotos.

Textboxen zur Bildbeschreibung

Als Nächstes legt man Größe und Ausschnitt der Fotos fest, dann ordnet man sie auf den Seiten an. Wie bei traditionellen Fotoalben kann man erläuternde Texte dazustellen. Mehrere Anbieter verwenden die in Windows installierten Fonts (Schriftarten). Die Texte werden in Rahmen – sogenannte Textboxen – gestellt, diese lassen sich nach Belieben platzieren. Aber Achtung: Werden Fotos oder Textboxen zu nahe am Rand positioniert, kann es sein, dass beim fertigen Buch ein Stück „abgeschnitten“ wird.

Sparsamer Einsatz von Effekten und Verzierungen

Die Bilder kann man auch mit Rahmen ver­sehen, etwa mit dem klassischen Büttenrand. Unterschiedliche Rahmengestaltungen auf einer Doppelseite wirken unruhig. Auch ­Sonderformate wie beispielsweise die Herzform sollten sparsam eingesetzt werden, ebenso Effekte und Verzierungen (Cliparts, Fun-Sticker).

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
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Kommentare

  • @ Fr. Denscher
    von NETclub50plus am 10.01.2014 um 14:59
    Nach meiner Beobachtung lässt sich die Funktion "Automatisch verbessern" bei allen Programmen ausschalten. Meist aber erst unmittelbar vor Absenden der Datei an den Ausarbeiter. Von denen gibt es ohnehin nur sehr wenige (bin nicht sicher, ob die im Test erwähnten überhaupt noch alle auf dem Markt sind). Im wesentlichen CEWE, der für die meisten Handelsketten ausarbeitet (diesbezüglich ist es also völlig egal, ob Sie bei bipa, Hartlauer etc. bestellen - landet alles im selben Labor). Und Happy-Foto gibt es als österr. Betrieb auch noch hier lasse ich gerne arbeiten, da es selbst in Spitzenzeiten (nach Weihnachten, Urlaubszeit) meist schneller geht als vom Anbieter angegeben. Allerdings scheint man die Zahl der Vorlagen reduziert zu haben, derzeit sehe ich nur deren fünf, was sehr dürftig ist. Ergo am besten selber mit einem kleinen A4-Fotobuch austesten (26 Seiten), die gibt es schon so um die 10 Euro. Das hat den Vorteil, dass man die Ergebnisse unmittelbar vergleichen kann und sich auch mit der Software des jeweiligen Herstellers vertraut macht(da gibt es erhebliche Unterschiede).
  • Fotobücher im Test
    von Annemarie Denscher am 26.10.2013 um 14:36
    Sehr geehrte Damen und Herren! Gibt es einen aussagekräftigen Test von Fotobuchherstellern in Österreich? Ich möchte nicht alle mit Probeaufträgen selbst austesten. Es geht mir vor allem um die Frage der farbgetreuen Wiedergabe der Fotos. Außerdem sollte es die Option geben: "nicht überarbeiten....Fotos sind bereits korrigiert!!" Mit freundlichen Grüßen D.
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