KONSUMENT.AT - Fotografieren: Kinderaufnahmen - Kinder haben eigenen Willen

Fotografieren: Kinderaufnahmen

Die Zeit anhalten

Seite 4 von 6

Nächsten Inhalt anzeigen
KONSUMENT 5/2013 veröffentlicht: 25.04.2013

Inhalt

Pubertät - spannende Zeit

Das Kind wird älter und kommt in die Pubertät. Keine einfache Zeit, sowohl für die ­Betroffenen als auch für die Eltern. Der ­Pubertierende ist nicht mehr Kind, noch nicht Erwachsener. Es ist eine Phase des Übergangs, in der sich in seinem Hirn neue neuronale Verschaltungen ausbilden. Für den ­Fotografen ein spannendes Sujet – und auch eine besondere Herausforderung. Sein Modell blickt nicht mehr unbekümmert in die Kamera, sondern eher kritisch, wenn nicht sogar abweisend.

Respekt und Vertrauen

Der in Amerika geborenen, in Österreich aufgewachsenen und nun in Paris lebenden ­Fotografin Lillian Birnbaum ist es in ihrer ­Serie "Transition" besonders gut gelungen, diese Phase der Selbstfindung – junge Mädchen kurz vor ihrer Entfaltung zur Frau – einzufangen. Die Porträtierten zeigen so etwas wie charmanten Trotz. Solche Aufnahmen gelingen nur, wenn es der Fotograf/die ­Fotografin versteht, ein Vertrauensverhältnis zu den Modellen aufzubauen und eine Atmos­phäre des gegenseitigen Respekts zu schaffen. Denn nur dann kann er/sie in ihre Sphäre eindringen.

Lebende Wesen haben eigene Befindlichkeiten und Wünsche

Der Fotograf lichtet hier kein Gebäude ab, kein Stillleben, keine Landschaft – er hat es mit lebenden Wesen mit eigenen Befindlich­keiten und eigenen Wünschen zu tun. Dieses Genre verlangt von ihm erhöhte ­Sensibilität. Das gilt für die Porträtfotografie im All­gemeinen und für Aufnahmen von Kindern und jungen ­Erwachsenen im Besonderen.

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
2 Stimmen
Weiterlesen

Kommentare

  • Lückenfüller?
    von DanDocPeppy am 14.05.2013 um 05:40
    Welchen Mehrwert soll dieser "Report" - der eher der Qualität eines Hauptschulaufsatzes entspricht - für den Leser haben?