Internet-Bezahlsysteme

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Konsument 4/2011 veröffentlicht: 17.03.2011, aktualisiert: 26.05.2011

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Die neuen Bezahlvarianten

Laufend kommen neue Bezahlvarianten hinzu. Zu den jetzt schon etablierten zählen beispielsweise:

PayPal: Der Kunde registriert sich und gibt PayPal seine Kreditkartendaten oder eine Bankverbindung bekannt. Sobald er bestellt und dabei als Zahlungsform PayPal wählt, überweist PayPal den entsprechenden Betrag von der angeführten Zahlungsquelle zum Händler. Sobald der Händler den Eingang verbucht, schickt er die Ware ab.

ClickandBuy: Auch hier ist eine Registrierung nötig. Mit Nutzername und Passwort wird die Bezahlung ausgelöst, der Ablauf ist ähnlich wie bei PayPal. Vorteil hier wie dort: Die Bekanntgabe der sensiblen Kontodaten bleibt auf den Zahlungsanbieter beschränkt.

sofortüberweisung.at: Läuft ohne Registrierung ab, allerdings eignet sich diese Variante nur für Kunden mit Onlinebanking-Verbindung; im Wesentlichen funktioniert es auch wie eine Onlineüberweisung: sofortüberweisung.at stellt für den Bezahlvorgang eine Verbindung zur Hausbank des Kunden her. Bankleitzahl, Kontonummer und PIN sind anzugeben und werden verschlüsselt an die Bank übertragen. Mittels TAN erfolgt die Freigabe zur Zahlung.

Internet bedeutet nicht billig

Noch ein Hinweis: Für Bestellungen aus Österreich werden oft höhere Preise veranschlagt als zum Beispiel für Aufträge aus Deutschland. Auch für den Versand kann hier noch einiges an Zusatzkosten anfallen. Wer rein aus Spargründen per Internet bestellt, sollte also vielleicht auch wieder einmal auf die klassische Tour shoppen gehen und Preisvergleiche vor Ort anstellen.

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Kommentare

  • sofortüberweisung.at
    von REDAKTION am 28.04.2011 um 10:27
    Der Internet-Bezahldienst Sofortüberweisung.at, ein eigentlich deutsches Unternehmen mit Sitz in Gauting, besitzt eine Zertifizierung durch den TÜV Saarland. Darin wird die Einhaltung sowohl von Datenschutz als auch Sicherheit bescheinigt. Davon ausgehend kann von einer angemessenen Sicherheit für Benutzerinnen und Benutzer ausgegangen werden. Hackerangriffe gegen solche Webseiten sind theoretisch denkbar und können wohl auch nie ganz ausgeschlossen werden. Allerdings auch nicht von den Bankinstituten selbst. Beim Bezahlvorgang wird dabei auch nur eine TAN eingetragen. Also ist es dem Dienstleister auch nur möglich, eine Transaktion durchzuführen. Dahingehend ist dieses System im Vergleich z.B. einer Kreditkartenzahlung im Vorteil. Ihr KONSUMENT-Team
  • sofortüberweisung kritiklos übernommen?
    von Benuzter gelöscht am 27.04.2011 um 22:16
    Laut Banken-AGB sind dienste ala sofortüberweisung.at nicht erlaubt. Diese dienste erfordern nämlich die Eingabe der PIN und einer TAN auf der sofortüberweisungs-Webseite. Im Prinzip könnten die dann jeden beliebigen Betrag vom Konto abbuchen. Wird zwar im Normalfall nicht passieren, falls aber mal die Webseite "gehackt" ist sieht es ganz anders aus. Siehe z.B. http://www.bawagpsk.com/BAWAG/PK/SK/EB/1082/eBanking_Sicherheitsinformationen_allgemein.html (WARNUNG vor Weitergabe von PIN/TAN an "Zahlungsdienstleister"!)
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