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Internetprovider (Breitband)

Mit Volldampf ins Netz

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Konsument 11/2003 veröffentlicht: 16.10.2003

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Zu den genannten Gebühren kommt dann noch das monatliche Grundentgelt für die eigentliche Nutzung des ADSL-Anschlusses – abhängig vom vereinbarten Transfervolumen –, das an den jeweiligen Provider zu bezahlen ist. Ja, und natürlich die einmalige Zahlung für das Anschließen des Home-PCs an das Netz – PC-User, die sich wirklich gut auskennen können hier sparen, in dem sie den Anschluss selbst vornehmen. Dort, wo dies möglich ist, haben wir die Kosten bei Selbstinstallation (SI) in der Zeile „Anschlusskosten“ angeführt.

Breitband via Kabel-TV

Spezialmodem und Netzwerkkarte sind hier die nötigen Voraussetzungen. Die Gebühren sind besser überschaubar, weil in einem Betrag zusammengefasst. Potenzieller Nachteil dieser Zugangsart: Die zur Verfügung stehende Bandbreite muss mit anderen Usern in der Nachbarschaft geteilt werden. Finden sich darunter etliche „Intensivsauger“, sinkt die Geschwindigkeit der Datenübertragung.

Breitband via Funk

Nicht nur überall dort interessant, wo ADSL nicht realisiert werden kann oder wo kein Kabel-TV-Anbieter zur Verfügung steht, also in unterversorgten Gebieten. Benötigt wird ein Standort im Sendebereich des Providers, eine Empfangsantenne, die mit einer FunkLAN-Box verbunden wird, und eine Netzwerk- oder Wireless-LAN-Karte. Die Qualität steht jener von Kabelverbindungen nicht nach.

Für etwa 98 Prozent der Bevölkerung sollte mittlerweile zumindest eine dieser Zugangsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Aber: Wie schnell ist eigentlich schnell?

Im Budgetbegleitgesetz 2003, das die rechtliche Basis für die erwähnte Förderung bildet, ist die Geschwindigkeit mit „einer Download-Bandbreite von 250 kbit/Sekunde“ definiert. Das ist mehr als viermal so schnell wie mit einem normalen Modem möglich (56 kbit/s); und wurde vom Markt schon weit überholt: Selbst die „langsamsten“ Angebote der meisten Provider liegen schon deutlich über diesem Wert. Bei den teilweise beeindruckenden Zahlen sollte man sich aber an das „Kleine Internet-Einmaleins“ erinnern, um nicht in erwartungsfrohen Geschwindigkeitsrausch zu verfallen:

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