Internetwelt der Kids

Tipps zum sicheren Umgang mit dem Netz

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veröffentlicht: 02.07.2015

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Kinder und Jugendliche nutzen das Netz auf eine ganz andere Art und Weise als die Erwachsenen. Wir stellen die beliebtesten Seiten und Apps Ihres Nachwuchses vor und geben Tipps zum Umgang mit den Unwägbarkeiten.

„So ist sie, die Jugend von heute. Die ganze Zeit mit dem Handy beschäftigt“, sagte neulich eine ältere Dame, die in der U-Bahn, während sie Jugendliche mit ihren Smartphones beobachtete. Tatsächlich verbringt ein durchschnittlicher Teenager Studien zufolge fast vier Stunden pro Tag im Internet und taucht dabei in eine für Erwachsene oft unbekannte Welt ein. Viele Eltern fragen sich, was ihre Kinder da so treiben und welchen Gefahren sie ausgesetzt sind.

Infos zu den beliebtesten Sites und Apps

Wir haben die bei der Gruppe beliebtesten Seiten und Apps in einem Überblick zusammengetragen. Dazu haben wir einige Empfehlungen über den Umgang mit diesem Thema gesammelt. Denn: Internetverbote bewirken eher das Gegenteil von dem, was der Erzieher beabsichtigen möchte. Experten raten eher dazu, die Internetnutzung des Nachwuchses im Auge zu behalten, sich, um mitreden zu können, ein wenig über die neuesten Internettrends schlau zu machen und die Kids bei manchen Angelegenheiten im Netz beratend zu begleiten.

YouTube: Das Leitmedium

Für ein Gros der Jugendlichen ist YouTube die wichtigste Seite im Netz. Während unsereins Idole im Fernsehen oder in Zeitschriften verehrt hat, tun es die Teenager von heute auf der Videostreaming-Plattform. Der Kanal hat bei vielen Jungen den Fernseher sogar so gut wie ersetzt. YouTuber, also Menschen, die sich ebendort präsentieren, sind die neuen Superstars der Generation.

Fans abonnieren ihre Streams (ihre Filmchen) und liken oder disliken, was sie dort sehen (sie klicken auf das Daumen-hoch- oder Daumen-runter-Signal). Die Stars der YouTube-Szene heißen Zoella, PewDiePie oder Dner. Sie geben Schmink-, Ess- oder Fitnesstipps, spielen, erzählen, was gerade „in“ ist oder machen einfach nur Unsinn, während ihnen zig-Millionen junger Menschen dabei zuschauen.

Vine

Ein „kleiner Bruder“ des Dienstes YouTube ist die 2012 gegründete App Vine. Mit dieser Anwendung können Nutzer maximal sechs Sekunden lange Videos online stellen. Vine wächst vor allem bei den jungen Nutzern rasant, wohl auch deshalb, weil die Klientel auf immer schneller zu konsumierende Unterhaltung steht.

Tipp: Schauen Sie sich an, welchen YouTube-Star der Jugendliche verfolgt und informieren Sie sich, mit welchen Themen sich dieser „YouTuber“ befasst.
 

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