KONSUMENT.AT - Jugendliche und neue Medien - Virtuelle Treffpunkte

Jugendliche und neue Medien

Virtuelle Welten

Seite 2 von 9

Nächsten Inhalt anzeigen
KONSUMENT 4/2012 veröffentlicht: 29.03.2012

Inhalt

Virtuelle Treffpunkte

Das Internet zu nutzen, ist für Kinder und ­Jugendliche zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Zwei bis drei Stunden pro Tag sind die 11- bis 19-jährigen Österreicherinnen und Österreicher online, immer häufiger via Smartphone. Während die Burschen viel von ihrer Freizeit für Onlinespiele opfern, sind Mädchen oft in Chatrooms zu finden. Plattformen wie YouTube kennen keine Geschlechtergrenzen, auch das Herunterladen von Musik oder TV-Serien und selbst das ­Recherchieren für Hausaufgaben gehört für die jungen Leute zum Alltag.

Soziale Netzwerke um sich in die Gesellschaft einzuordnen

Seit wenigen Jahren macht sich noch ein ­anderes Phänomen breit. Erst seit dem Frühjahr 2008 gibt es Facebook, das soziale Netzwerk, das ursprünglich nur für die Studenten der US-amerikanischen Harvard-Universität gedacht war, auch auf Deutsch. An die 70 Prozent der heimischen 11- bis 19-Jährigen nutzen diese Art der Kommunikation mindestens ­einmal täglich, hat eine Untersuchung des ­Instituts für Jugendkulturforschung ergeben. Besonderes Faszinosum, vor allem für Einsteiger: Man findet eine Bühne, um auszupro­bieren, wie man auf andere wirkt. Genau das Richtige für Pubertierende, die auf der Suche nach ihrem Platz in der Gesellschaft sind. ­Auffallen um jeden Preis, egal ob positiv oder negativ, das führt zu Netzruhm.

Realität und Schein

Dabei muss die gebotene Selbstdarstellung nicht unbedingt der Realität entsprechen. So berichtete Studienleiter Michael Schaefberger von der 14-jährigen Anna, die aus ­Langeweile während des IT-Unterrichts in der Schule das Porträt einer 30-jährigen ­Alleinerzieherin anlegte und daraufhin etliche Kontaktanfragen von männlichen Facebook-Usern bekam, die sich mit ihr treffen wollten.

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
1 Stimme
Weiterlesen

Kommentare

  • Schlecht recherchiert
    von fam_hoedl am 06.04.2012 um 19:39
    Dass Rollenspiele auch Adventures genannt werden, stimmt nicht. Bei Adventures steht das Lösen von Rätseln im Vordergrund, bei Rollenspielen das Entwickeln der Spielfigur(en). Beispiele für Adventures: Monkey Island, Deponia, ... Beispiele für Rollenspiele: Risen, The Elder Scrolls 5: Skyrim, Baldurs Gate
  • Schlecht recherchiert
    von fam_hoedl am 06.04.2012 um 19:33
    Dass Rollenspiele auch Adventures genannt werden, stimmt nicht. Bei Adventures steht das Lösen von Rätseln im Vordergrund, bei Rollenspielen das Entwickeln der Spielfigur(en). Beispiele für Adventures: Monkey Island, Deponia, ... Beispiele für Rollenspiele: Risen, The Elder Scrolls 5: Skyrim, Baldurs Gate