Tablet-PCs im Vergleich

Mit vielen Abstrichen

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KONSUMENT 12/2012 veröffentlicht: 23.11.2012

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Tablet-Test: Zum Betrachten von Fotos und Videos oder zum Spielen sind sie ganz nett, aber kein Ersatz für einen PC oder ein Notebook. Die Preisspanne reicht von unter 200 bis über 800 Euro. - In diesem Vergleich finden Sie Testberichte zu Samsung Galaxy Note, Apple iPad3, Asus Transformer Pad Infinity, Asus/Google Nexus 7, Toshiba AT270, Samsung Galaxy Tab 2 und acht weiteren Tabs.

Kleiner als ein A4-Blatt und nur rund 1 Zen­timeter dünn, dennoch "das Tor zur weiten Welt“: Das macht Tablet-PCs für viele Kon­sumenten interessant. Und zwar so sehr, dass sie offenbar gerne bereit sind, bis über 800 Euro dafür auszugeben.

Klein, dünn, teuer

Also Preise zu bezahlen, für die man schon zwei voll aus­gestattete Netbooks, einen guten Laptop oder einen überkompletten Schreibtisch-PC bekommt. Manche Käufer tun dies womöglich im Irrglauben, damit auch einen solchen zu erhalten. Dem ist jedoch nicht so. Bei ­Tablets gibt es deutlich erkennbare Einschränkungen in der Grundausstattung sowie bei den Einsatz- und den Erweiterungsmöglichkeiten.

Für Web, Mails, Videos, Fotos und Spiele

Wozu dann überhaupt ein Tablet? Zum Surfen im Internet, um E-Mails zu erledigen, um Videos und Fotos zu betrachten, um zu spielen. Das war es im Großen und Ganzen dann aber auch schon. Denn für „seriöse“ Büroanwendungen sind die meisten Geräte nur bedingt geeignet. Die guten Ergebnisse im Testpunkt „Büroanwendungen“ erklären sich daraus, dass nur die einfachsten Funktionen wie das Anzeigen von Dateien, Kopieren oder die Kalenderfunktion überprüft wurden.

Tablets: vorwiegend private Nutzung

Die eingeschränkte Funktonalität in diesem Bereich spiegelt sich auch im aktuellen Nutzerverhalten wider: Wie eine Umfrage von GfK zeigt, nutzen drei Viertel der Tabletbesitzer das Gerät ausschließlich oder hauptsächlich privat sowie daheim (98 Prozent), nur für vier von hundert steht der berufliche Einsatz im Vordergrund.

Android-Tablets oder iOS

Das macht Tablets nicht von vornherein un­interessant, jedoch scheint es uns sinnvoll, den markigen Werbeversprechungen der Hersteller einige relativierende Beobach­tungen gegenüberzustellen. Denn man sollte sich davor hüten, seinen Desktop-PC oder Laptop vorschnell in der Hoffnung zu ent­sorgen, das Tablet könnte diese vollständig ersetzen. Auch Handy oder Smartphone ­werden nicht überflüssig, im Gegenteil: Telefonieren kann man mit den meisten Tablets nicht. Von den 14 Geräten im Test stellen nur die beiden Samsung-Modelle diese Funktion zur Verfügung.

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Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo