KONSUMENT.AT - Jugendliche und neue Medien - "Kostenlos" als Einstiegsdroge

Jugendliche und neue Medien

Virtuelle Welten

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KONSUMENT 4/2012 veröffentlicht: 29.03.2012

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Spiele frei nach dem "Follow the Free"-Prinzip

Über 3.000 kostenlose Internetspiele listet die Seite www.mmofacts.com auf. Problematisch sind komplexere Spiele, die über längere Zeit gespielt werden: Viele davon werden zwar als kostenlos angepriesen, aber um länger spielen zu können oder leichter Erfolg zu haben, muss man entweder eine Premium-Mitgliedschaft erwerben oder Zubehör kaufen. Die auf­wendigen Grafiken, die Speicherkapazität, die Updates usw. kosten natürlich Geld, das irgendwo herkommen muss.

Spielewährung gegen "echte" Euros

Bei vielen Spielen gibt es eine eigene Währung, in die man seine "echten" Euros umtauschen kann. Vielen Spielern, speziell Jugendlichen, sind die mög­lichen Kostenfallen jedoch nicht klar. Und sehr oft wird auch nicht deutlich darauf hin­gewiesen. Ehe man sich auf ein solches Spiel einlässt, sollte man daher nach "Premium-" oder kostenpflichtigen Services suchen.

Tipp: In den Foren zu den Spielen werden viele ­Fragen erörtert, auch die möglichen Kosten.

"Kostenlos" als Einstiegsdroge

Nach Angaben des Magazins "Trend" haben rund ein Viertel aller Online-Spieler bereits mindestens einmal kostenpflichtigen Content gekauft. Abonnements oder Mitgliedschaften sind nicht anzuraten. Wenn man nicht oder nicht rechtzeitig kündigt, verlängern sie sich automatisch. Auf jeden Fall sollte man vorab ein fixes Budget (z.B. 20 Euro im Monat) fest­legen, um die Kosten in Grenzen zu halten.

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Wertung: 3 von 5 Sternen
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Kommentare

  • Schlecht recherchiert
    von fam_hoedl am 06.04.2012 um 19:39
    Dass Rollenspiele auch Adventures genannt werden, stimmt nicht. Bei Adventures steht das Lösen von Rätseln im Vordergrund, bei Rollenspielen das Entwickeln der Spielfigur(en). Beispiele für Adventures: Monkey Island, Deponia, ... Beispiele für Rollenspiele: Risen, The Elder Scrolls 5: Skyrim, Baldurs Gate
  • Schlecht recherchiert
    von fam_hoedl am 06.04.2012 um 19:33
    Dass Rollenspiele auch Adventures genannt werden, stimmt nicht. Bei Adventures steht das Lösen von Rätseln im Vordergrund, bei Rollenspielen das Entwickeln der Spielfigur(en). Beispiele für Adventures: Monkey Island, Deponia, ... Beispiele für Rollenspiele: Risen, The Elder Scrolls 5: Skyrim, Baldurs Gate